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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Turnerstraße soll zur erstklassigen Adresse werden
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Nileg plant auf dem Gelände der früheren Obdachlosenunterkunft ein anspruchsvolles Wohnprojekt direkt an der Hase
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Originaltext:
Turnerstraße soll zur erstklassigen Adresse werden

Nileg plant auf dem Gelände der früheren Obdachlosenunterkunft ein anspruchsvolles Wohnprojekt direkt an der Hase

Westerberg (rll) Turnerstraße? Die meisten Osnabrücker wissen gleich Bescheid: Da stand doch die Obdachlosenunterkunft! Jetzt soll das Grundstück zwischen der Hase und dem Bahndamm zu einer erstklassigen Adresse werden.

Ende 1997 wurde die städtische Notunterkunft an der Turnerstraße aufgegeben und kurze Zeit später abgerissen. Niemand weinte den tristen dreigeschossigen Wohnblöcken eine Träne nach. Auch nicht die Obdachlosen, die seitdem in anderen Einrichtungen untergebracht werden.

Seit dem Abriss liegt das Grundstück brach. Eigentlich ein guter Standort für stadtnahes Wohnen, sagten sich die Planer aus dem Fachbereich Städtebau. Schließlich liegt das Gelände direkt am Haseufer. Die Überlegungen beschränken sich nicht allein auf das Areal der alten Notunterkunft, auch der benachbarte Betriebshof vom Grünflächenamt und der Regiebetrieb der Osnabrücker Wohnungsbau-Gesellschaft (OWG) gehören zum Plangebiet.

Nach den ersten Skizzen soll auf dem Gelände ein anspruchsvolles Projekt entstehen, mit Stadthäusern und Doppelhäusern, die sich nach Südwesten öffnen. Hinter diesen Überlegungen steht die Nileg. Sie hat einen Architekten aus Hannover mit der Gestaltung beauftragt.

Er kann jedoch nicht nur auf die Sonnenseite mit der Hase bauen. Ein Manko für den Standort ist der Bahndamm an der Turnerstraße.

Auf der Strecke sind die Züge zwischen Amsterdam und Berlin unterwegs. Kein Problem, sagen die Planer, wenn die Gebäude optimal ausgerichtet und mit einem wirksamen Lärmschutz versehen werden. Am Bahndamm sollen jeweils zwei Geschosse entstehen, an der Hase nur eines. Die Stadt will in den nächsten Monaten einen Entwurf für den Bebauungsplan ausarbeiten, der voraussichtlich nach den Sommerferien in die Bürgerbeteiligung geht.

Im Bebauungsplan geht es um mehr als die Häuser. Das Wohnprojekt an der Turnerstraße bietet die Chance, eine weitere Lücke des Haseuferweges zu schließen. Längerfristig sollen Wanderer und Radler durchgängig von Lüstringen bis Pye gelangen können, ohne das Flüsschen aus den Augen zu verlieren.

NEUES WOHENEN zwischen Haseufer und Bahndamm: Auf diesem Gelände an der Turnerstraße stand früher die städtische Notunterkunft. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
rll


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