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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Hauptschwierigkeit liegt in der "Schnittstelle der Y-Linien"
Zwischenüberschrift:
Bewohner der Sandbachstraße erhalten Lärmschutzwand - Eine Nachbarin ärgert sich über dieses Bauwerk
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Hauptschwierigkeit liegt in der " Schnittstelle der Y-Linien"

Bewohner der Sandbachstraße erhalten Lärmschutzwand - Eine Nachbarin ärgert sich über den Schatten dieses Bauwerkes

Innenstadt (hedi) Die Stadtwerke bauen ihren neuen Betriebshof an der Sandbachstraße. Um Passanten vor herunterfallendem Bauschutt beim Abriss der Altbauten zu schützen, ist die Straße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Die Anwohner können den vorderen Straßenabschnitt zum Nonnenpfad über die Liebigstraße passieren. Die Liebigstraße ist wieder befahrbar. Der Verkehrsbetrieb will vor den Wohnhäusern der Sandbachstraße eine Lärmschutzwand bauen.

Der Verlauf der Sandbachstraße ist y-förmig. Der nordwestliche Y-Balken, der hintere Teil der Straße also zwischen Nonnenpfad und Alter Poststraße, wird auch nach dem voraussichtlichen Ende der Bauarbeiten im Herbst 2005 nicht mehr befahrbar sein. Dieser Abschnitt geht in das neue Betriebsgelände über. Der bewohnte vordere Teil zur Liebigstraße bleibt für die Anwohner frei. Sie können weiter relativ ungehindert ihre Grundstücke anfahren. Einziges Manko scheint hier der vorübergehende Baulärm zu sein, den die Bewohner bereits von der Sanierung der benachbarten Liebigstraße gewohnt sind.

Die Crux liegt in der " Schnittstelle der Y-Linien". Dort stehen drei Häuser. Das vorderste mit der Hausnummer 7 muss weichen. Sonst könnte die zukünftige Eckstraße weder von den Bussen noch von den Personenwagen befahren werden. Auf der anderen Straßenseite dieses Ecks entsteht eine sechs bis 7, 50 Meter hohe Lärmschutzwand.

Erika Münstedt aus dem nächsten Haus 6a ist wütend: " Wir bekommen im Erdgeschoss überhaupt keine Sonne mehr ab. Das ist eine Planung, die geht nicht auf." Sie bemängelt, die Stadtwerke nähmen zu wenig Rücksicht auf die alteingesessenen Bewohner. Die Kinder würden in ihrem Spielraum erheblich eingeschränkt.

Peter Horenburg, der Pressesprecher der Stadtwerke, hält dagegen, dass die Bewohner über die geplanten Schritte informiert worden seien. Die Mehrzahl hätte sich mit den Maßnahmen abgefunden. So auch mit der Lärmschutzwand, die alle Lärmschutzauflagen erfülle und die spätere Geräuschkulisse des Busdepots einschränke. Die 58 Meter lange Wand sei für die Stadtwerke ein gesetzlich vorgeschriebener Kostenfaktor. Sie verlaufe außerdem nicht direkt vor den Wohnhäusern, sondern kurvenförmig in 15 bis 20 Metern Abstand jenseits des Straßenverlaufs. Demnächst solle zudem eine weitere Informationsveranstaltung folgen.

Die Bürger an der Sandbachstraße sind tatsächlich überwiegend einverstanden mit dem neuen Nachbarn. " Mir ist das egal. Wir können ja sowieso nichts ändern", meint Erich Langer aus Haus Nummer 6. Die kleine Ana Clara ärgert sich ein wenig, dass ihr Schulweg nun länger geworden ist, weil sie einen Umweg einschlagen muss. " Aber sonst finde ich das okay. Ich spiele sowieso nur auf dem Hof."

ABRISS eines Hauses an der Sandbachstraße. Der Bau muss dem neuen Busdepot weichen. Um die neuen Nachbarn vor dem Lärm der neuen Einrichtung der Stadtwerke zu schützen, wird eine Schutzwand errichtet. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
hedi


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