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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Einspuriger Autoverkehr läuft durchus zügig"
Zwischenüberschrift:
Stadt Münster als Vorbild nehmen - 95 % auf schmaler Spur - Wer hat sich denn immer aufgeregt?
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Einspuriger Autoverkehr läuft durchaus zügig"

Der Ausbau bzw. die weitere Inbetriebnahme fertiger Abschnitte der Iburger Straße bleibt gegenwärtig das verkehrspolitische Thema Nummer 1 in Osnabrück (hier u.a. " Keine Busspuren für die Iburger Straße / CDU schlägt Test vor - Stundenweise Vorrang für den ÖPNV? - Kritik von SPD, Grünen und FDP", (Ausgabe vom 27. Mai) sowie " Nahner wollen vierspurig bis zur Lutherkirche", Ausgabe vom 29. Mai).

" Als Haubesitzer und auch Anwohner der Iburger Straße fühle ich mich von der CDU-Ratsfraktion äußerst getäuscht. In Bürger Versammlungen haben sich CDU-Vertreter zu dem Ausbau der Iburger Straße mit Busspur bekannt. Jetzt sieht es aus, als würden sie auf Druck von Bürgern aus verkehrsberuhigten Zonen und dem Umland, die möglichst schnell in die Stadt kommen wollen, ihre Meinung ändern. Der einspurige Autoverkehr läuft außerhalb von wenigen Stoßzeiten durchaus zügig. Außerdem ist es für die Anwohner wesentlich ruhiger und auch ungefährlicher geworden, die Straße zu überqueren. Als die Markierung der Busspur in unserem Teilstück noch nicht aufgetragen war, konnte sehr gut beobachtet werden, dass Raserei und gefährliche Überholmanöverüblich waren. Soll die Zeit, als die Iburger Straße Unfallschwerpunkt war, zurückkommen? Wie ist es eigentlich um die (Glaubwürdigkeit der CDU bestellt, wenn einstmals gefasste Beschlüsse auf Druck einiger Bürger so schnell umgestoßen werden?"

Ferdinand Adams

Iburger Straße 127

Osnabrück

Stadt Münster als Vorbild nehmen

" Warum heißt das eigentlich noch Busspuren für Osnabrück? Es stellt sich doch eigentlich so dar, dass auf den Haupteinfallstraßen in Osnabrück lediglich eine Pkw-Spur vorhanden ist! Der Rest ist für Bus-, Taxi- und Fahrradverkehr.Warum kann nicht alles so klappen, wie z. B. in Münster? Da ist alles überall vorhanden. Die Fahrradfahrer dürfen sogar durch die Innenstadt fahren, und es gibt keine Probleme. Hier sollten unsere Stadtväter mal hinfahren! Übrigens, mit dem Auto benötigt man nach meinen Erfahrungen mittlerweile von Osnabrück bis in die City von Münster unwesentlich länger als mit dem Wagen in die City von Osnabrück. Der größte Vorteil daran ist jedoch, man kommt wesentlich entspannter in Münster an. Was die dortigen Geschäfte am Umsatz spüren dürften."

Dieter Freese

Lichtenbergstraße 7

Osnabrück

95 Prozent auf schmaler Spur

" In meinem am Ostersonnabend abgedruckten Leserbrief hielt ich ein Plädoyer für einen vierspurigen Verkehrsverlauf der Iburger Straße. Viele Wochen hielt dieser einvernehmliche Zustand und war der beste Anschauungsunterricht, wie öffentlicher Personennahverkehr und Individualverkehr miteinander auskommen. Diese positive Entwicklung wurde jedoch entgegen der allgegenwärtigen Publicity weder öffentlich noch von Verwaltungsseite gewürdigt. Aus gutem Grund: Plötzlich wurden die Fahrbahntrennungen zwischen Nahne und Pattbrede aufgetragen. Nach städtischen Erhebungen drängen sich nun 95 Prozent Allgemeinverkehr auf einer schmalen Spur, 5 Prozent ÖPNV auf einer verbreiterten. Nach den vollendeten Tatsachen setzt jetzt ein Wehklagen zu Recht empörter Verkehrsteilnehmer ein. Dagegen prophezeit in dem obigen Artikel Dr. Horst Simon, dass nur durch diesen Vorrang die Fahrgastzahlen des ÖPNV nicht rückläufig würden. Was ist die Menschheit schon Propheten hinterhergelaufen. Die Umweltbelastungen, die er mit seinen ideologischen Ansichten reduzieren will, erzeugt er doch gerade bei 95 Prozent Verkehrsführung auf einer Spur durch Rückstau vor jeder Ampel. Zur Beachtung: Das Wappen unserer Heimatstadt schmückt ein Rad, zum Zeichen von Handel und Wandel und nicht für Reglementierung und Rückbau wie gerade geschehen. Hier ist baldigst ein deutliches, pragmatisches Machtwort des Oberbürgermeisters Fip an seine Entscheidungsträger gefordert. In dergleichen Ausgabe spricht Herr Fip sich dafür aus, eine Stadt wie Osnabrück müsse ihre Handelszentralität bewahren und ausbauen. Wo geht es denn nun lang? Der Rückbau konterkariert geradezu diese Vorgaben."

Werner Flüssmeyer

Schölerbergstraße 34a

Osnabrück

Wer hat sich denn immer aufgeregt?

" Wahrscheinlich ist in der Zeit der Bauphase der Iburger Straße kein einziges Ratsmitglied von SPD und Grünen genötigt worden, morgens um 7.30 Uhr einspurig bis zum Neumarkt fahren zu müssen, sonst wäre diese blödsinnige Idee ja wohl gar nicht erst entstanden. Oder hat man die vielen Jahre in der Vergangenheit schon vergessen? Es ist doch absurd, dass man eine Spur nur für die Busse baut, die am Verkehrsaufkommen zur Rushhour im Verhältnis nur minimal beteiligt sind. Wer hat sich denn immerüber unnötige Umweltbelastungen aufgeregt? Waren das nicht Bündnis 90 / Grüne? Und genau sie sind es nun, die den stehenden Verkehr und die damit verbundenen Abgasbelastungen dulden bzw. dadurch auch noch fördern. Vielleicht geht man einfach mal hin und misst den Verkehrsfluss zu verschiedenen Zeiten, passt den Fahrplan der Busse den ermittelten Werten falls nötig entsprechend an und erhält somit eine optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Verkehrsfläche."

Andree Wahlbrink

Teckelhagen 28

Georgsmarienhütte

WAR WÄHREND DER AUSBAUPHASE ein Ärgernis, ist heute für viele noch ein Ärgernis und wird möglicherweise ein Ärgernis bleiben. Gemäß ihrer Bedeutung als zentrale Ein- bzw. Ausfallstraße bewegt die Iburger Straße die Gemüter.
Autor:
Ferdinand Adams, Dieter Freese, Werner Flüssmeyer, Andree Wahlbrink


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