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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Kinder planen die Wirklichkeit
Zwischenüberschrift:
Schüler präsentieren ihre Ergebnisse für neues Schinkeler Verkehskonzept.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
DIE NACHWUCHSPLANER Kristin Müller, Senem und Cizen Baylakter, Yeliz Orman (von links) stellen ihr Modell von der Spielrout Schinkelbad vor. Im Mittelpunkt steht die Mittelinsel zur sicheren Straßenüberquerung. Foto: Gert Westdörp

Kinder planen für die Wirklichkeit

Schüler präsentieren ihre Ergebnisse für neues Schinkeler Verkehrskonzept

Schinkel (kw)

Der Stadtteil Schinkel ist aus Kindersicht noch stark verbesserungswürdig. Dass war das Fazit der jüngsten Ergebnispräsentation der Kinder-Planungswerkstatt West.

Bereits im vergangenen Herbst wurde der Straßenverkehr in Schinkel genauer untersucht. Damals halfen 170 Mädchen undjungen mit, indem sie ihre Wege zu Schulen und Spielplätzen aulmalten. An zwei Nachmittagen entwickelten jetzt 22 Schülerinnen und Schüler zwischen sieben und zwölf Jahren in einer Planungswerkstatt Lösungsvorschläge für die Verkehrsprobleme.

Insgesamt gab es vier Modelle, an denen die Kinder ihre Ideen verdeutlichen konnten. Ulla Bauer, Verkehrsplanerin der Stadt Osnabrück und Projektleiterin, zeigte sich erstaunt über die Ergebnisse: " Nicht die Geschwindigkeit der Fahrzeuge war für die Kinder ein Problem, sondern das Überqueren der Straße."

Die Kinder verteilten sich auf die vier Themen " Spielroute VfL", " Schinkelstraße", " Spiel route Schinkelbad" und " Marktplatz". Dann ging es mit Pappe, Wolle, Filz, Buntstiften, Korken und anderen Materialien daran, ihre Ideen in ein Modell umzusetzen. Für die Schinkelstraße hatte Maurice einen ganz tollen Vorschlag: " Aus dem hässlichen und leeren Dreieck könnte man einen kleinen Spielplatz machen". Auf dem Spielplatz an der Spielroute VfL fehlen Hütten, in denen sich die Spielenden bei Regen flüchten können, stellten die Nachwuchsplaner fest. Aber auch viele Wegweiser und Zebrastreifen fehlen nach ihrer Ansicht, zudem seien einige Bahnübergänge nicht gesichert, führte Ulla Mauer weiter aus. " An der Bremer Straße dürfen die Pkw-Abbieger während der Fufßgänger-Grünphase bereits fahren. Die Kinder verstehen dies nicht, sie denken, die Autos fahren falsch", verdeutlichte sie.

Ganz begeistert von den Ergebnissen zeigte sich Sommer, Vorsitzender der städtischen Kinderkommission. " Die Planungen, die die Kinder machen, sind umsetzbar und nicht zu teuer", freute er sich. Auch Ulla Bauer zeigte sich abschließend sehr zufrieden: " Jetz überlegen wir, welche der Vorschläge in die Tat umgesetzt werden können."
Autor:
kw


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