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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ruhige Routen sollen Radler in die Stadt locken
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Sichere Fahrt abseits der Hauptstraße
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Originaltext:
Ruhige Routen sollen Radler in die Stadt locken

Sichere Fahrt abseits der Hauptstraße

Von Henning Müller-Detert

Osnabrück

Alternative Radrouten abseits der Hauptstraßen: Dieses Vorhaben des Fachbereichs Städtebau wird in den nächsten Wochen auch in Haste umgesetzt. Im Mai beginnen im Zuge des Radwegeprogramms die Arbeiten für eine Verbindung zwischen dem Stadtteilzentrum und der Osnabrücker Innenstadt.

Kernstück des Weges, der vom Eberleplatz bis zur Bramscher Straße führen wird, ist der Bereich " An der Nette". Derzeit ist dieses Stück in einem " baulich schlechten Zustand", erläutert der Planer Werner Nümann. Eigentlich waren die Arbeiten schon für das vergangenen Jahr vorgesehen, nun wird für Fahrradfahrer zugleich auch eine Verbindung zum bald eröffneten Nettebad hergestellt.

Noch steht allerdings nicht für alle Vorhaben der genaue Umsetzungstermin fest: Dies gilt etwa für den Rad- und Fußweg vom Harderberg bis zum Nahner Friedhof. Zwar wurden bereits 10 000 Euro für Planungskosten in den Haushalt eingestellt, die Arbeiten können aber erst durchgeführt werden, wenn die bei der Bezirksregierung beantragten Zuschüsse fließen. Das wird aber frühestens im kommenden Jahr der Fall sein.

Auf dem Programm stehen alljährlich auch Markierungsarbeiten oder die Sanierung von Radwegen: Keine unwesentliche Haushaltsposten, immerhin sind aus dem Gesamtbudget von 305 000 Euro 80 000 für diese Arbeiten veranschlagt worden. Ein weiteres zentrales Projekt ist der Radverkehrsplan, den der Fachbereich nun in Auftrag gegeben hat. Der Plan soll die Gesamtkonzeption für die nächsten Jahre aufführen und Prioritäten in der Bearbeitung festlegen.

Darüber hinaus ist das Vorhaben Teil der Werbung für den Radverkehr. Die Frage laute: " Wie bekomme ich es hin, dass mehr Leute Fahrrad fahren?", sagt Nümann.

Zur Sache: Radwegeprogramm

Eine Übersicht der Osnabrücker Vorhaben in diesem Jahr

Lengericher Landstraße / Kurt-Schumacher-Damm:

Verschiedene Arbeiten im Bereich zwischen Blumenhaller Weg und Kleine Schulstraße zur Vermeidung von Unfällen und der Verbesserung der Leistungsfähigkeit. Kosten: 50 000 Euro. Hermann-Ehlers-Straße / Sutthauser Bahnhof: Überquerungshilfe einschließlich der Verbesserung des Radweges bis zur Stadtgrenze. Kosten: 20 000 Euro. Mindener Straße zwischen Sandforter Straße und Lasallestraße: Radwegelückenschluss stadtauswärts, teilweise Verbreiterung der Straße. Kosten: 30 000 Euro. Buersche Straße / An der Rosenburg: Verbesserung der Situation in dem Knotenpunkt. Kosten: 5 000 Euro. Schinkel / Widukindland: Radwegarbeiten zum Verkehrskonzept: Kosten: 30 000 Euro.

Rad verkehrsplan: Arbeiten, die im Plan erste Priorität bekommen. Kosten: 60 000 Euro. Markierungsarbeiten. Kosten: 20 000 Euro. Sanierung von Radwegabschnitten, Herstellung von Bordsteinabsenkungen: Kosten: 60 000 Euro. Rad- und Fußweg Harderberg zum Nahner Friedhof: Planungskosten: 10 000 Euro. (hmd)

AUCH DIESER RADWEG am Insterburger Weg ist Teil des Radwegeprogramms der Stadt, das Verbindungen zwischen den Stadtteizentren und der Innenstadt herstellen will. Foto: Gert Westdörp
Autor:
Henning Müller-Detert


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