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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Maschine macht das Schienen-Bett
Zwischenüberschrift:
Noch bis Samstag Ausbauarbeiten an der neuen "Haller-Willem"-Strecke
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Georgsmarienhütte (we)
Ein stark schepperndes Geräusch - als ob Steine vom Stahlblech fallen würden - ist diese Woche deutlich entlang des " Haller-Willem"- Ausbauteilstücks zwischen Osnabrück und Kloster Oesede zu hören.

Schotterpflug und Stopfmaschine im mit einigem Lärm verbundenen Trassen-Optimierungseinsatz. Arbeitstempo: 2000 bis 3000 Meter pro Tag. Gestern begann an der Schienen-Abzweigung in Hellern-Hörne das " Bettenmachen" auf der " Haller-Willem"- Strecke. Heute wird der mit einigem Lärm verbundene Einsatz der " Stopfmaschine" auf dem GMHütter Streckenabschnitt fortgesetzt. Samstag soll die erste " Stopf-Runde" im bis Kloster Oesede reichenden ersten Abschnitt abgeschlossen werden. Hubert Unland, tellvertretender Betriebsleiter der Verkehrsgesellschaft Osnabrücker Land, ist mit dem Start der Arbeiten zufrieden: " Wir liegen genau im Zeitplan." Nächste Woche werden die neuen, 120 Meter langen Schienen im Streckenbereich angeliefert. Bis dahin muss das Gleisbett komplett hergestellt sein. Erster " Stabilisierungsgang" aus Sicht des Fachmanns, um den jetzt noch wellenförmigen Schienenverlauf zu begradigen: Das Schotterbett heben, stopfen und in Höhe und Richtung angleichen - die Arbeitsgänge, die derzeit auf der Strecke das Einsatzdoppel aus Schotterpflug und Stopfmaschine erledigt.

Die speziellen Bahnbaumaschinen sorgen dafür, dass aus dem noch provisorischen Gleis ein optimaler Schienenunterbau wird. Denn die bereits zuvor verlegten Y-Schwellen sind nicht im Boden verankert, sondern müssen so in den Schotter eingebettet werden, dass sie eine stabile Schienenlage garantieren. Achslast der später verkehrenden Züge: bis zu 22, 5 Tonnen. Die " Stopfmaschine" geht lasergesteuert zu Werke, damit die endgültige Gleislage optimal ist: Höhe und Seitenmaße werden fortlaufend abgeglichen. Bis Ende der Woche soll dieser Arbeitsgang im ersten Abschnitt abgeschlossen sein. Danach wird die Strecke nach Auskunft der Fachleute " fast wie fertig" aussehen

STOPF-POWER: Unter dem Fahrzeug liegen die Meißel, die den Schotter verdichten, um auf die exakte Höhe und Richtung für das Gleis zu kommen.

IM DOPPELPACK AUF DEM GLEIS: Der Schotterpflug (Vordergrund) und die " Stopfmaschine" sorgen dafür, dass der Untergrund für die neuen Schienen perfekt ist, die ab Anfang Mai zwischen Hörne und Kloster Oesede verlegt werden. Foto: Michael Hehmann
Autor:
we


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