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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Vorerst keien Plätze in Kinderhorten
 
Bei Regen tropft es von der Decke
 
Schwimmbad als Sportstätte?
 
"Hartz IV ein Desaster für die Städte?"
Zwischenüberschrift:
Aus der Sitzung des Stadtrates: Diskussionen über Schulsanierung, Kinderbetreuung und kommunale Finanzen
 
Berufsschule wird saniert - 5,2 Millionen Euro im Haushalt vorgesehen
 
Niedersachsenbad mit neuer Aufgabe
Artikel:
Kleinbild
 
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Originaltext:
UNTERANGEBOT: Viele Eltern suchen für ihre Kleinen vergeblich einen Hortplatz.Foto: Archiv / Hehmann

Schwimmbad als Sportstätte?

Niedersachsenbad mit neuer Aufgabe

Osnabrück (mho) Wird aus dem Niedersachsenbad vielleicht bald eine Sportstätte?

Der Rat der Stadt hat diese Frage zunächst in den Schul-und Sportausschuss verwiesen. Der gemeinsame Antrag von CDU, FDP, SPD und Grünen sieht vor, die Verwaltung zu beauftragen, Gespräche mit den Stadtwerken Osnabrück als Trägerin des Bäderbetriebes aufzunehmen.

Nach der Wiedereröffnung des Nettebades soll das Niedersachsenbad geschlossen werden. Die Verwaltung soll klären, ob das Schwimmbad ähnlich dem Hallenbad Gretesch zu einer Sportstätte umfunktioniert werden kann.

Weiter soll die Verwaltung beauftragt werden zu prüfen, ob in den frei werdenden Räumen der bisherigen Turnhalle der Berufsbildenden Schulen an der Natruper Straße Werkstattbereiche eingerichtet werden können.

Alternativ ist gemäß Antrag der Fraktionen der Abriss dieser Gebäude zu prüfen.

Berufsschule wird saniert - 5, 2 Millionen Büro im Haushalt vorgesehen

Osnabrück (mho) Grünes Licht für die Sanierung der Berufsbildenden Schulen an der Natruper Straße: Der Rat beschloss am Dienstag einstimmig, die Verwaltung mit der Planung für die Sanierung des Gebäudes zu beauftragen. Zunächst soll der so genannte " Neubau", der Ende der 60er Jahre errichtet wurde, ein neues Gesicht erhalten.

Wenn der Regen auf das Flachdach prasselt, wird es auch innen nass. Besonders im Bereich der gläsernen Lichtkuppeln tropft es durch. " Das ist schlecht dicht zu bekommen", sagt Hans-Georg Freund, Fachbereichs-leiter Schule und Sport. Die anhaltende Feuchtigkeit ist für Schule, Politik und Verwaltung nicht länger hinnehmbar. In einem ersten Schritt soll darum das Dach erneuert werden. Freund kann sich ein Pultdach mit Neigung vorstellen. Aber das stehe noch nicht fest. Hauptsache sei: " Das Wasser muss nach außen abgeleitet werden."

Aus Sicht der Schulleitung hat zwar die Sanierung des Altbaus Vorrang, doch die Politiker und auch Freund sehen das anders. Weil mehr Schüler im Neubau unterrichtet würden, wolle man zunächst dort mit der Arbeit beginnen, erklärt Freund. Neben der Dachsanierung steht die Beseitigung des Schimmelbefalls sowie die Asbestsanierung oben auf der Liste. Insgesamt soll die

SCHLIMME ZUSTÄNDE: Die beiden Lehrer Bruhnke (I.) und Schmidt zeigen die feuchten Stellen unter der Decke der BBS.

Schule bis 2005 ihr frisches Gesicht erhalten. Das Finanzvolumen für die Arbeiten beträgt etwa 5, 2 Millionen Euro, teilt Freund mit. Die Mittel sind bereits in den Haushaltsjahren 2004 bis 2006 vorgesehen. " Um alle Mängel zu beseitigen, wird auch das nicht reichen", gibt Freund zu Bedenken, " aber wir kommen damit schon ein ganzes Stück weiter".

Die Gesundheit der Schüler und Lehrer ist laut Freund nicht unmittelbar durch Asbest und Schimmel gefährdet. In den vergangenen Jahren hätten regelmäßige Gebäudeuntersuchungen durch Gesundheitsingenieure und unabhängige Sachverständige stattgefunden. Das Ergebnis war immer dasselbe: Es besteht keine Gefahr für die Gesundheit.

Die Verwaltung wurde vom Rat außerdem beauftragt, Gespräche mit den Stadtwerken aufzunehmen, um zu prüfen, ob das so genannte Energiespar-Contracting beim Altbau der Schule realisiert werden könne. Dabei übernimmt der Investor - in diesem Fall wären das die Stadtwerke - die Sanierung. Über die Wärmepreise erstattet die Stadt langfristig die entstandenen Kosten. Noch hätten jedoch keine Gespräche stattgefunden, sagt Freund. Im Altbau müssen ebenfalls Dach, Fenster, Heizung und Außenfassade saniert werden.

Ein Zeitplan für die Zeit bis 2005 steht noch nicht fest. " Ziel ist es, so schnell wie möglich mit der Sanierung zu beginnen", sagt Freund. Er rechnet damit, dass allein die Dacherneuerung und Asbestbescitigung 1, 5 Millionen Euro verschlingen werden. Was geschieht in der Zwischenzeit mit dem Schulunterricht? Darauf konnte Freund noch keine konkrete Antwort geben. Die Unterrichtsversorgung müsste auf jeden Fall gewährleistet bleiben. Aber so viel stehe auch fest: " Das kriegt man nicht in sechs Wochen Sommerferien hin."

Im Rahmen der Sanierung soll außerdem von der Verwaltung der Raumbedarf für die BBS überprüft und eventuell neu geregelt werden.
Autor:
mho


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