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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Mit der Gondel zum Fuße des Landgerichts
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Stadtwerke Osnabrück stellen die städtebaulichen Visionen von 24 Fachhochschülern aus
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Originaltext:
Mit der Gondel zum Fuße des Landgerichts

Stadtwerke Osnabrück stellen die städtebaulichen Visionen von 24 Fachhochschülern aus

Ein Jahr lang haben die Landschaftsarchitekturstudenten der Fachhochschule Osnabrück an ihren ungewöhnlichen Ideen zur Umgestaltung des Neumarkts getüftelt. Seit gestern hängen die Entwürfe der Nachwuchsgestalter bei den Stadtwerken aus und sind nun erstmals langfristig für alle Interessierten zugänglich.

Rund 30 großformatige Pläne und farbenfrohe Modelle zur Umgestaltung des Neumarkts schmücken zur Zeit das Foyer und die Kantine der Stadtwerke Osnabrück. Im Rahmen des Seminars " Städtebau - Ideen für den Neumarkt" legten sich insgesamt 24 Landschaftsarchitekturstudenten ins Zeug, um ausgefallene architektonische Ansätze für das Herzstück der Innenstadt zu entwickeln.

Gemeinsam ist allen der insgesamt neun Visionen, die unter der Leitung der Professoren Dirk Manzke und Edgar van Schayck entstanden, dass es sich entgegen dem " Naschmarkt" um flächendeckende Gesamtkonzepte handelt, die den zentralen Knotenpunkt desöffentlichen Personennahverkehrs deutlich über seine jetzige architektonische Bedeutung hinauswachsen lassen.

Die hierzu von den Studenten herangezogenen Mittel zeigen eine enorme Bandbreite: So haben etliche der Nachwuchsplaner etwa die Hase wieder entdeckt und würden sie durch kunstvolle Überbrückungen und Stege und durch die Freilegung markanter Stellen aufwerten. Der Entwurf " Brücken und Stege" beabsichtigt sogar das Schaffen eines regelrechten Hafenflairs samt Gondelverkehr und moderner Erlebnisgastronomie vor dem historischen Landgericht.

Der Entwurf " Neue alte Mitte" schlägt dagegen eine große Fläche vor, die sich deutlich von der Enge des umgebenden Straßengeflechts abgrenzt. Um diesen Gegensatz zu verdeutlichen, könnte der Platz von hohen Türmen eingerahmt werden.

Vom öffnen des Neumarkttunnels für die Jugend auf Kellerebene bis hin zu pulsierenden Flaniermeilen über den Dächern der Stadt sind der Kreativität der Studenten keine Grenzen gesetzt.

Obwohl oder gerade weil das Planungsamt der Stadt Osnabrück den Studierenden konkrete Planvorgaben und Datenmaterial gestellt hatte, um möglichst realistische Arbeitsbedingungen zu schaffen, herrscht bei den FH-Studierenden derzeit leichter

Frust: " Es macht keinen Spaß, Entwürfe lediglich für die Schublade zu machen", betont Alex Kalle, der sich wie ein Großteil der Nachwuchsplaner gewünscht hätte, dass die Entwürfe seitens der Stadt konkret mit in die Planungen einbezogen würden.

Damit die Konzepte der Landschaftsarchitekturstudenten nicht direkt in der Schublade verschwinden, können sie bis Mitte März zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Stadtwerke (Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr) genauer unter die Lupe genommen werden.

" BRÜCKEN UND STEGE" heißt der ausgefallene Entwurf von Alex Kalle und DennisStefanovic (von links) zur Umgestaltung des Neumarkts. Foto: Michael Hehmann
Autor:
jop


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