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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Mit diesen Stämmen das Soll erfüllt
Zwischenüberschrift:
Nachgehakt: Warum kein größerren Bäume am neuen AOK-Gebäude?
 
Neupflanzung: Stdat schreibt nur noch 14 bis 16 cm Stammumfang vor
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nachgehakt: Warum keine größeren Bäume am neuen AOK-Gebäude?

Mit diesen Stämmen das Soll erfüllt

Neupflanzung: Stadt schreibt nur noch 14 bis 16 cm Stammumfang vor

Innenstadt (rll) Warum pflanzt die AOK keine größeren Bäume auf ihrem Grundstück? Dieser Frage unseres Lesers Willi Kemper sind wir nachgegangen. Das Ergebnis: Nach den Richtlinien der Stadt hat die AOK ihr Soll sogar übererfüllt.

Vor knapp drei Jahren kreischten am Pottgraben die Motorsägen. Bis zu 20 Meter hohe Esskastanien, Ahornbäume und Linden verschwanden von der Bildfläche. Ein schmerzlicher Verlust für den Anwohner Willi Kemper, denn die Bäume waren für ihn ein vertrauter Anblick. Sie wurden gerodet, um Platz für das neue Verwaltungsgebäude zu schaffen. Rechtlich gab es daran nichts auszusetzen, die Stadt hatte ihre Zustimmung gegeben.

Von der AOK wurden damals großzügige Neupflanzungen angekündigt. Jetzt stehen die Bäume auf dem Grundstück, aber der Anlieger empfindet sie als mickrig.

In der Tat sehr klein sind die Hainbuchenheister am Pottgraben. Die wurden allerdings von der Stadt gepflanzt. Sie sollen nicht in den Himmel wachsen und schon gar nicht zu tief ins Erdreich eindringen, denn dort liegt eine Gasleitung.

Anders ist es bei den Bäumen auf dem Grundstück. Die Stadt ordnete die Pflanzung von 27 Stämmen an, mit einem Umfang von 14 bis 16 cm, wie Helmut Schmitz vom Fachbereich Grün und Umwelt bestätigt. So schreibe es die neu formulierte Baumschutzsatzung vor. Nach der alten Baumschutzsatzung wären es übrigens 18 bis 20 cm gewesen, aber die ist nicht mehr in Kraft. Die AOK ließ dreizehn Hainbuchen, sieben Scheinakazien und acht japanische Schnurbäume pflanzen, zusammen also 28 Bäume. Ein Teil davon hat sogar 18 bis 20 cm Umfang, so viel wie die alte Satzung vorsah. " Wir haben uns schon Mühe gegeben, das schön zu gestalten", erklärte AOK-Regionalleiter Klaus Hochmeister. Für unsere neue Rubrik " Nachgehakt" suchen wir weitere Osnabrücker, deren bohrende Fragen bisher unbeantwortet geblieben sind. Rufen Sie uns an: Telefon 310-639.

GRÖSSER ALS GEFORDERT sind die meisten Bäume, die von der AOK auf ihrem Gelände gepflanzt wurden.

IN DER TAT SEHR KLEIN: Diese Hainbuchen vor dem AOK-Gebäude wurden von der Stadt gepflanzt. Sie dürfen der Gasleitung im Untergrund nicht gefährlich werden. Fotos: Gert Westdörp
Autor:
rll


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