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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Baumarkt zahlt 400 000 Euro für Kreuzung
Zwischenüberschrift:
Nachgehakt: Wer bezahlt den Ausbau der Hannoverschen Straße?
 
Anwohner wollten es wissen - Stadt finanziert lediglich die Autobahnanbindung mit Steuermitteln
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nachgehakt: Wer bezahlt den Ausbau der Hannoverschen Straße

Baumarkt zahlt 400 000 Euro für Kreuzung

Anwohner wollten es wissen - Stadt finanziert lediglich die Autobahnanbindung aus Steuermitteln

Fledder (dh)
Auf dem ehemaligen Gelände des C& A-Lagers an der Hannoverschen Straße baut derzeit die Hornbach Holding AG einen neuen Baumarkt. Ein Geschäft dieser Größenordnung braucht eine entsprechende Zufahrt. Doch wer zahlt diese?

Diese Frage brannte dem Voxtruper Peter Raffel und seinen Stammtischkollegen schon lange unter den Nägeln. " Wir begrüßen zwar, dass der Baumarkt sich hier ansiedelt, jedoch hätten wir ganz gern gewusst, wer die ganzen Straßenbaumaßnahmen zahlt", sagt Raffel.

Täglich passiert er die Baustelle. Mal mit Fahrrad, mal mit seiner Frau, mal mit seinem Hund. Und jedes Mal bohrte in ihm die gleiche Frage: " Kommen wir Steuerzahler dafür auf?" Auch seine Bekannten, die er regelmäßig im Gasthaus Wente trifft, wollten mehr wissen.

Jürgen Schmidt, Leiter des städtischen Fachdienstes Straßenbau, erklärt auf Nachfrage die genaue Kostenaufteilung für den erforderlichen Straßenbau vor den Toren Hornbachs. Schmidt: " Die Kosten für die Kreuzung werden zu 100 Prozent von Hornbachübernommen. Insgesamt sind das 400000 Euro." Das sei in einem städtebaulichen Vertrag festgesetzt gewesen. " Die Kosten für die geplante Rechtsabbiegerspur als Autobahnanbindung trage allerdings die Stadt", bestätigt er weiter. Die Planung habe schon lange vor Hornbachs Entscheidung für den Osnabrücker Standort begonnen. Schmidt schätzt die Kosten auf rund 120000 Euro, man müsse aber zunächst abwarten, bis die Planung durch das Wasserrechtsverfahren gelaufen und die Auflagen bekannt seien. Erst dann werde die Baumaßnahme ausgeschrieben.

Für unsere neue Serie " Nachgehakt" suchen wir weitere Osnabrücker, deren bohrende Fragen bisher unbeantwortet geblieben sind. Rufen Sie uns unter Telefon-310-639 an.

GING DER KOSTENFRAGEAUF DEN GRUND: Der 67-jährige Peter Raffel wollte es genau wissen. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
dh


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