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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Mit dem Hubschrauber zum Spielen
Zwischenüberschrift:
Anwohner verweigern Zugang zum Spielplatz - Stadt berät über Enteignung
Artikel:
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Originaltext:
Mit dem Hubschrauber zum Spielen

Anwohner verweigern Zugang zum Spielplatz - Stadt berät über Enteignung

Wüste (rll)

Mitten in der Wüste will die Stadt einen neuen Spielplatz bauen. Das Grundstück dafür gehört ihr seit Jahrzehnten, aber der Weg dahin ist ihr abhanden gekommen. Er gehört jetzt den Anliegern, und die wollen ihn nicht hergeben. Heute entscheidet der Verwaltungsausschuss über eine Enteignung.

Nach Auffassung der Kinderkommission fehlt in der Wüste ein Spielplatz. Alle zuständigen Gremien haben sich dafür ausgesprochen, diesen Mangel zu beheben. Im gültigen Bebauungsplan ist die zurzeit privat genutzte Fläche im Carree zwischen dem Pappelgraben, der Hiärm-Grupe-Straße und der Rehmstraße dafür vorgemerkt. Aber die Stadt hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Der Fußweg, der von der Rehmstraße auf das Grundstück führt, war früher ein Graben, und der gehörte der Allgemeinheit. Als er von der Bildflächeverschwand, schlug ihn das Amtsgericht den Anliegern zu. Die wollen jedoch keinen öffentlichen Spielplatz und geben den Weg nicht her.

" Ein Spielplatz darf kein Hubschraubergrundstück sein", sagt Uli Sommer, der Vorsitzende der Kinderkomission. Er tritt dafür ein, die Anlieger zu enteignen, im öffenlichen Interesse. In der Verwaltungsspitze gibt es jedoch Bedenken. Sozialdezernent Reinhard Sliwka ist zwar auch der Ansicht, dass die Wüste einen Spielplatz braucht. Aber ein Enteignungsverfahren, so sagt er, könne sich fünfzehn Jahre durch die Instanzen ziehen. Dann seien die Kinder, denen man helfen wolle, schon erwachsen. Sliwka schlägt vor, nach einem anderen Standort zu suchen. Uli Sommer winkt ab: Das sei schon vor zwei Jahren geprüft worden. Ergebnis: Es gebe keinen.

KEIN ZUTRITT: Der geplante Spielplatz (oranqe) ist nur über den Spielplatz und geben den Anliegerweg von der Rehmstraße aus erreichbar.

NUR MIT DEM HUBSCHRAUBER zu erreichen: Die Fläche in der Wüste. Foto: Michael Hehmann
Autor:
rll


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