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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Halle Gartlage: Grün statt Grau
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Diplomarbeit gibt Denkanstöße für Umgestaltung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Halle Gartlage: Grün statt Grau

Diplomarbeit gibt Denkanstöße für Umgestaltung - Prüfer loben Konzept

Die Halle Gartlage braucht ein neues Erscheinungsbild: In ihrer Diplomarbeit schlagen die Landschaftsarchitektinnen Duygu Karahan und Katrin Ratte-Polle vor, das Gelände mit Aussichtstürmen zu versehen und mehr Grün zu pflanzen.

Bald könnten wieder die ganz großen der Musikbranche zu Gast in der Halle Gartlage sein, wenn es nach den Ideen zweier ehemaliger Osnabrücker Landschaftsarchitekturstudentinnen ginge. Optische und bautechnische Mängel des Areals schrecken jedoch die Stars ab - dabei steckt viel Potenzial in dem in die Jahre gekommenen Veranstaltungsort, resümieren Karahan und Ratte-Polle.

Sie entwickelten ein Konzept zur Neugestaltung des Geländes. Ihre Idee: mit einer Modernisierung der gesamten Anlage Akzeptanz und Attraktivität der Halle Gartlage steigern. Dadurch würde die Stadt für weitere Großveranstaltungen Kapazitäten bieten und für ein erweitertes Angebot an Freizeitmöglichkeiten für die Bürger der umliegenden Stadtteile sorgen, sind sich Karahan und Ratte-Polle sicher. Durch gezielt gesetzte vertikale Elemente, wie beispielsweise Bäume, sollten auf dem großen, flachen Gelände Akzente gesetzt werden. Zäune und Asphaltierung müssten erneuert und benachbarte Grundstücke saniert werden.

Die angrenzende Eisenbahnbrücke könnte, den Planungen der Landschaftsarchitektinnen nach, mit " einem freundlichen Anstrich versehen werden". Eine Leuchttafel soll so beispielsweise auf Veranstaltungen der Halle Gartlage aufmerksam machen und habe nebenbei noch den positiven Nebeneffekt, dass die Brücke ihre dunkle, dominante Gestalt verliere. In der Diplomarbeit heißt es: " Durch diese Planung wird es unmöglich sein, die Halle Gartlage zu übersehen."

Weiter sieht ihr Konzept zwei zehn Meter hohe Aussichtstürme vor, die auf dem Gelände postiert werden und die Umgebung aus einer anderen Perspektive zeigt. Außerdem könne eine Gaststätte in die Halle eingeplant werden, die auch abends für einen attraktiven Aufenthaltsort sorgt.

Eine Besonderheit könne der symbolisch wiederauflebende Sandbach sein, der künstlerisch auf den Boden gemalt wird und grob dem Verlauf des unterirdisch verlaufenen Baches nachempfunden ist. In der Dunkelheit entfaltet er durch eigene Bodenbeleuchtung seine volle Wirkung und ergänzt

Ein Glasgang zur Auktionshalle

das Erscheinungsbild des ohnehin illuminierten Gebäudes.

Die Ausstellungshalle würde mit der Auktionshalle über einen Glasgang verbunden werden und bliebe zum größten Teil erhalten, da " sie mit ihrer historisch wirkenden Holzbinderkonstruktion einen interessanten Anblick bietet". Weiter beschreiben die zwei Frauen in ihrer Diplomarbeit: " Für zusätzlichen Lichteinfall sorgt eine schmale Glaskuppel über die gesamte Länge der Halle und zudem die bis an den Boden erweiterten Fenster an den Seiten."

Der Erstprüfer der Diplomarbeit, Professor Edgar van Schayck, ist vom freiraumplanerischen Konzept der jungen Frauen überzeugt: " Die Planungen liefern sehr gute Denkanstöße für eine Umgestaltung der Halle Gartlage." Und der Titel der Diplomarbeit treffe den Nagel sowieso auf den Kopf: " Anziehungskraft!" (dh)

WIRKT EHER ABSCHRECKEND AUF POTENZIELLE VERANSTALTER: Das heutige Erscheinungsbild des Geländes braucht, dem Willen vieler Osnabrücker nach, eine " Schönheitskur". Foto: Uwe Lewandowski

DIE HALLE GARTLAGE DER ZUKUNFT: Mehr Grünflächen und eine neu gestaltete Fassade sollen für mehr Attraktivität und Akzeptanz des Veranstaltungsortes sorgen.
Autor:
dh


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