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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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"Man braucht nur die Türanlagen zu öffnen"
Artikel:
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Originaltext:
" Man braucht nur die Türanlagen zu öffnen"

Zum Artikel " Auftrieb für das Thema Boden/ DBU fördert Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung Zoo und Museum (Ausgabe vom 31. Januar) und zum Leserbrief " Tunnelmanie am Schölerberg" (Ausgabe vom 9. Februar).

" Als Mitglied der Zoogesellschaft bin ich sehr beeindruckt, was in dem Artikel an Fakten und Äußerungen wiedergegeben wird. Tatsache ist, dass die Stadt Osnabrück seit ca. zwei Jahren versucht, das Naturkundliche Museum dem Zoo anzugliedern. Hierfür Vorschläge bezüglich Organisation, Personal und finanziellem Ausgleich auf den Tisch zu legen, ist allein Sache der Stadt Osnabrück. Insofern erstaunt mich, dass das Präsidium und die Geschäftsführung des Osnabrücker Zoos sich hinreißen lässt, 30.000 Euro für eine Studie zwecks Zusammenlegung von Zoo und Museum beizusteuern. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) wäre vielleicht nicht schlecht beraten, erst einmal die Entscheidung der Mehrheit der Mitglieder der Zoogesellschaft abzuwarten, bevor sie weitere 30 000 Euro öffentlicher Gelder zu dieser Studie beisteuern. Wer für eine Tunnelausbildung plädiert, sollte sich erst einmal derartige Anlagen in unserem Nachbarzoo in Arnheim ansehen. Wer die dort bestehenden dunklen und teilweise nassen Gänge gesehen hat, wird keinen Euro für derartige unattraktive Gebäudeteile ausgeben. In der Informationsveranstaltung vom 24.11.2002 ist mit Zustimmung des Präsidiums und den Geschäftsführungen der Zoogesellschaft laut Protokoll beschlossen worden, dass keine Planungen bezüglich des Tunnels und der Zusammenlegung beider Kultureinrichtungen ohne vorheriges Votum der Mitglieder vorangetrieben werden. Nach meiner Meinung hat sich das Präsidium über diesen Beschluss hinweggesetzt. Die für den Bau veranschlagten Gelder in Höhe von 1, 6 Millionen Euro können sofort gespart werden. Man braucht nur die Türanlagen in dem bestehenden Verbindungsgang zu öffnen, und schon besteht ein witterungsunabhängiger, evtl. ausbaufähiger Anschluss zwischen den beiden kulturellen Einrichtungen. Das plötzliche Auftauchen eines Ratsbeschlusses aus den 80er Jahren, der eine Zusammenlegung der beiden Einrichtungen vorsieht, war nicht einmal den Mitgliedern des Präsidiums der Zoogesellschaft bekannt. Aus meiner Sicht ist das Vorhandensein einer derartigen Empfehlung für die Zoogesellschaft Osnabrück e. V. erst einmal ohne Bedeutung. Vielleicht ist in dem damaligen Ratsbeschluss ja auch gesagt, dass alle Kosten, die in Verbindung mit der Zusammenführung des Zoos mit dem Museum stehen, von der Stadt Osnabrück übernommen werden. Nur darüber schweigt der Herr Kultusdezernent Sliwka."

Fred Hackmann
Begonienstraße 2
Georgsmarienhütte
Autor:
Fred Hackmann


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