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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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ECE will mit City-Einzelhandel zusammenarbeiten
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Objektentwickler stellen heute Pläne für Einkaufszentrum im Justizviertel vor - "Hohes Interesse an Osnabrück"
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ECE will mit City-Einzelhandel zusammenarbeiten

Objektentwickler stellen heute Pläne für Einkaufszentrum im Justizviertel vor - " Hohes Interesse an Osnabrück"

Von Wilfried Hinrichs

ECE sieht eine " realistische Chance", ein Einkaufszentrum im Justizviertel zu bauen. Das sagte ECE Objektentwickler Jörg Banzhaf in unserem Interview. Er wird heute Abend (20 Uhr, Parkhotel) auf Einladung von CDU und FDP mit seinem Kollegen Jörg Wegeöffentlich die ECE-Pläne vorstellen.

Herr Banzhaf, der Osnabrücker Einzelhandel befürchtet, dass die ECE-Investition wie eine " Atombombenexplosion" auf die Innenstadt wirken könnte. Wie finden Sie diesen Vergleich? Banzhaf: Das ist natürlich überzogen. Eine Wirkung, wie sie so drastisch beschrieben wird, wäre auch für uns eine Katastrophe. Ein Center kann nur erfolgreich sein, wenn sich der Einzelhandel in der Innenstadt positiv entwickelt. Wir arbeiten frei nach dem Motto: Konkurrenz belebt das Geschäft. Unser Ziel ist es, mit den Innenstädten zusammenzuarbeiten.

Kritiker sagen, das Center am Neumarkt wäre wie ein Raumschiff ohne Bindung zur City...

Banzhaf: Das wäre in der Tat der Fall, wenn man es an den Stadtrand bauen würde. Es gibt solche Raumschiffe, das Centro in Oberhausen ist so ein Beispiel. Aber da reden wir von 100 000 Quadratmeter Verkaufsfläche. In Osnabrück planen wir eine innerstädtische Einkaufsgalerie mit 25 000 Quadratmetern, das ist etwas fundamental anderes. Wir versuchen zu vermitteln, was wir in Osnabrück vorhaben.

Wie wollen Sie das heute Abend vermitteln? Werden Sie konkrete Pläne präsentieren?

Banzhaf: Wir werden das Konzept vorstellen und auch erste Pläne zeigen. Uns ist wichtig zu erläutern, wie wir uns die Zusammenarbeit vorstellen.

Wie stellen Sie sich denn die Zusammenarbeit vor? Banzhaf: Wir kooperieren überall mit dem lokalen City-Management. Das Entscheidende ist: Die City-Werbung muss die Menschen überzeugen, dass es sich lohnt, nach Osnabrück zu kommen. Nehmen wir zum Beispiel die Menschen, die zwischen Münster und Osnabrück wohnen, die aber eher zu Münster tendieren. Die wollen wir gewinnen. Die City, der Kamp und ECE haben da ein gemeinsames Interesse. Die Johannisstraße wird dabei nicht abgehängt, sondern im Gegenteil: Wir sehen uns als Bindeglied, um diesen Bereich zu beleben.

Sie haben sich offenbar sehr intensiv mit dem Umfeld beschäftigt. Wie wünschen Sie sich den künftigen Neumarkt?

Banzhaf: Wir recherchieren sehr gründlich. Osnabrück interessiert uns schon seit Jahrzehnten. Aber zur Zukunft des Neumarktes kann ich zu diesem Zeitpunkt nichts sagen. Das wollen wir mit den Beteiligten in der Stadt gemeinsam entwickeln.

Gibt es konkrete Vorstellungen über die Investitionssumme? Von 220 Millionen Euro ist die Rede. Banzhaf: Das ist weit übertrieben. Es wird wohl eher die Hälfte sein.

Viel Geld würde es kosten, die Justizbehörden umzusiedeln. Wie weit sind die Gespräche mit dem Land? Banzhaf: Das Land ist bereit mitzumachen. Wir wissen alle, dass die Gebäude - abgesehen vom Landgericht - sanierungsbedürftig, aber nicht sanierungswürdig sind.

Wie wichtig ist ECE der Standort Osnabrück?

Banzhaf: Wir haben hohes Interesse an dem Standort. Wir sehen hier eine realistische Chance, etwas" aufzubauen. Wir wollen das.
Autor:
Wilfried Hinrichs


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