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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Auftrieb für das Thema "Boden"
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DBU fördert Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung Zoo und Museum
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Originaltext:
Auftrieb für das Thema " Boden"

DBU fördert Machbarkeitsstudie zur Zusammenlegung Zoo und Museum

" Wir brauchen belastbare Fakten", erläuterte der Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Fritz Brickwedde, das Engagement seines Hauses, das mit 30 000 Euro die Erstellung einer Machbarkeitsstudie unterstützt. Die Studie soll die Möglichkeiten und Perspektiven einer räumlichen Zusammenlegung von Zoo und Naturkundemuseum am Schölerberg untersuchen.

Die Verbindung der beiden Einrichtungen mittels einer Höhlenlandschaft, könnte - so denn die Machbarkeitsstudie zu einem plausiblen Ergebnis kommt - dann ebenfalls von der DBU gefördert werden. Zur Diskussion steht eine Investitionssumme, die zwischen 1, 5 und 1, 7 Millionen Euro liegen wird. Die wahrscheinlich im Herbst dieses Jahres abgeschlossene Studie soll die Zusammenlegung vor allem unter den Aspekten der technischen Umsetzung, aus den jeweiligen Perspektiven von Zoo und Museum sowie anhand einer Befragung der Besucher untersuchen.

Neue Erlebniswelt für Zoo und Museum

Zoopräsident Reinhard Coppenrath, Zoodirektor Dr. Wolf Everts und Museumsleiter Dr. Dietmar Grothe betonten, dass sich mit der unterirdischen Verbindung eine neue Erlebniswelt für die Besucher beider Häuser auftut. Während der Zoo mit den Gängen einen neuen Lebensraum für ansonsten nur schwer zu präsentierende Tiere hinzugewinnt, kann das Museum seine Dauerausstellung zum Thema " Boden" ebenfalls um einen markanten Punkt erweitern.

" Für uns als Stiftung ist es wichtig, mit dem Thema Boden auch ganz normale Menschen zu erreichen", sagte Brickwedde. Zwar habe das Museum mit etwa 100 000 überdurchschnittlich viele Besucher, der Zoo könne aber mit 600 000 Gästen die sechsfache Anzahl Menschen an das Thema heranführen.

Kultusdezernent Reinhard Sliwka unterstrich, dass mit der nun auch offiziell auf den Weg gebrachten Zusammenlegung ein Ratsbeschluss aus den 80er Jahren umgesetzt werde. Gleichzeitig betonte er, dass der Zoo die Finanzierung mit Eigenmitteln sicherstellen könne. Gleichwohl schloss er ein Engagement der Stadt nicht aus. Sollte es zum Tunnelbau kommen, so sei weder auf Verwaltungs- noch auf Ratsebene mit Widerstand zu rechnen, meinte Sliwka. Auch die Zoogesellschaft stehe hinter dem Projekt, meinte Coppenrath. Wobei die Entscheidung in diesem Gremium auf eine breite demokratische Basis gestellt werden soll, wie Busemann ergänzte.

Die etwa 1, 5 Millionen Euro könnten in der mittelfristigen Planung des Zoos realisiert werden, ohne andere Projekte zu gefährden, so Busemann weiter. Er nannte die geplante " Achse der grauen Riesen", die unter anderem eine Erweiterung der Nashornanlage einschließt. Auch hier könne man sich unterirdische Elemente vorstellen, die das Thema Boden wieder aufgriffen.

EINE MACHBARKEITSSTUDIE soll bis zum Herbst klären, ob und - wenn ja - wie eine unterirdische Verbindung zwischen Zoo und Museum realisiert werden kann. Das verkündeten gestern Andreas Busemann, Reinhard Sliwka, Fritz Brickwedde, Dr. Wolf Everts, Reinhard Coppenrath und Dr. Dietmar Crothe. Foto: Jörn Martens
Autor:
dk


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