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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Rote Brühe rechtzeitig gestoppt
Zwischenüberschrift:
Beim Füllen eines Tankwagens in Eversburg liefen über 500 Liter Heizöl aus
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Umweltalarm in Eversburg: beim Befüllen eines Tankwagens bei der Firma Erich Kühl an der Bürener Straße sind gestern mindestens 500 Liter Heizöl ausgelaufen und in den Regenwasserkanal geflossen. Feuerwehr und Stadtwerkemitarbeiter konnten rechtzeitig verhindern, dass das Heizöl in die Hase fließt.

Kurz vor 14 Uhr hatte ein Mitarbeiter der Firma Heizöl aus den großen Lagertanks in einen Tankwagen gefüllt. Wie er später der Polizei berichtete, hätte, als er die Pumpe abstellte, ein Ventil nicht geschlossen. Nach seinen Angaben sprudelten gut 500 Liter auf den gepflasterten Hof und suchten sich dann den Weg in den Regenkanal.

Die Technikgruppe der Feuerwehr,, verstopfte zur nächst den Regengulli mit einer Dichtungsblase, streute Bindemittel auf das restliche Heizöl auf dem Firmengelände und pumpte es dann ab. Dabei kamen schon gut 100 Liter der roten Brühe zusammen.

Eine weitere künstliche " Verstopfung" wurde in den Kanal unter der Fahrbahn der Bürener Straße gelegt. Doch niemand wusste, wie weit sich das Heizöl schon im Kanal ausgebreitet hatte. Denn der fließt nach gut anderthalb Kilometern direkt in die Hase.

" Zum Glück regnet es nicht", sagte Feuerwehr-Einsatzleiter Benno Brinkschröder. Dadurch war die Fließgeschwindigkeit des Heizöls nicht sehr hoch. Mit Stadtwerkemitarbeitern suchten und fanden die Feuerwehrleute schließlich den Punkt, bis zu dem dasÖl geflossen war: 1100 Meter weit, bis unter das Klärwerk, aber noch nicht in die Hase.

Thorsten Stockow von der Freiwilligen Feuerwehr Stadtmitte, der gerade ein Berufsfindungs- praktikum bei der Berufsfeuerwehr macht, fiel die Aufgabe zu, in den Regenkanal hinab zu steigen und mit einem weiteren " Gummiball" den Kanal zu verschließen.

Anschließend wurde das Öl aus dem verunreinigten Kanalstück zunächst in Tankwagen abgesaugt (dabei kamen über 500 Liter zusammen). Danach wurde der Kanal mit Hochdruck vom Heizöl gereinigt.

Die Polizei hat gegen den Fahrer des Tanklasters ein Verfahren wegen Gewässerverunreinigung bzw. Bodenverunreinigung, eingeleitet. Wie hoch die Kosten . für die Beseitigung der Umweltverschmutzung sind, steht noch nicht fest.( d.)

Fotountertitel:

VOM TANKWACEN floss das Heizöl in den Gulli. Feuerwehrleute beseitigten die rote Brühe.
Fotos: Michael Hehmann

UM ZU VERHINDERN, das Heizöl in die Hase fließt, wurde der Regenkanal an mehreren Stellen abgedichtet.
Autor:
d.


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