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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Fip rechnet mit drei Millionen Buga-Besuchern
 
Viel zeit
Zwischenüberschrift:
"Abschnitt in der Stadt-Geschichte"
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Bundesgartenschau 2015 in unserer Stadt: Reaktionen und Meinungen

" WENN ICH das noch erleben sollte, werde ich die Ausstellung besuchen", sagt Anna Plogmann. Die Werbung für Osnabrück wäre großartig. " Aber ob das Geld aufgebracht werden kann, ist die Frage."

TROTZ LEERER KASSEN werde es sich langfristig rechnen, vermutet Ansgar Lanwert. " Das Gelände ist interessant, und ich würde die Buga besuchen. Auch für Gastronomie und Handel ist es ein Gewinn."

" DIE STADT wird den Besuchern bestimmt viel bieten und der Imagegewinn ist enorm", vermutet Doris Schulz. Sie findet es gut, dass Osnabrück Buga-Stadt wird. " Probleme wird es aber bei der Finanzierung geben".

" ES SPRICHT nichts dagegen, dass Osnabrück den Zuschlag bekommen hat, aber meistens wird' s teurer als geplant", befürchtet Elisabeth Hordelbrink. " Die Infrastruktur in Osnabrück muss noch verbessert werden."

GEMISCHTE GEFÜHLE hat Norbert Winkelmann. Aber als Chance sieht er den Zuschlag auf jeden Fall. " Das Geld könnte besser im sozialen Bereich angelegt werden", meint er. " Aber Osnabrück wird schöner."

" EIN GUTES UMWELTIMMAGE würde Osnabrück bestimmt bekommen", freut sich Carolin Budweg. " Wenn die Finanzen der Stadt so aussehen, wie die der Uni, wird es eng", befürchtet sie.

Fip rechnet mit drei Millionen Buga-Besuchern

" Abschnitt in der Stadt-Geschichte"

Jetzt ist es amtlich: Der Piesberg wird Schauplatz der Bundesgartenschau 2015. " Eine in der Geschichte unserer Stadt herausragende Aufgabe", sagt OB Hans-Jürgen Fip.

Die Bundesgartenschau-Jury gab die Entscheidung am Mittwoch in Bonn bekannt. Osnabrück setzte sich gegen Koblenz durch. Hamburg wird die Buga 2013 ausrichten, für die sich Osnabrück auch beworben hatte.

Den Ausschlag für Osnabrück gaben drei Punkte: Der Piesberg ist ein einzigartiger Standort für eine Gartenausstellung, die ganze Region unterstützt die Bewerbung, und Osnabrück konnte überzeugend darstellen, dass die Finanzierung gelingen wird. Die Machbarkeitsstudie geht von zwei Millionen Besuchern aus. OB Fip ist überzeugt, dass die Buga im Berg drei Millionen Menschen anlocken wird.

Die Stadt will nach Fips Angaben " sehr schnell" mit den konkreten Planungen beginnen. Nach Ostern soll ein Zeitplan erarbeitet werden. Trägerin der Bundesgartenschau wird eine noch zu gründende Buga-GmbH sein. Mit den Bauarbeiten werde kaum vor 2008 begonnen.

Ministerpräsident Christian Wulff beglückwünschte Osnabrück und sicherte seiner Heimatstadt die Unterstützung der Landesregierung zu. Mehr über Reaktionen, Konzepte und Hintergründe auf der folgenden Seite.( hin)

DER BERG RUFT zur Buga 2015. Auf dem Luftbild sind die drei wesentlichen Elemente erkennbar: rechts der Steinbruch, vorne links die zum Teil abgedeckte Müllkippe und oben links der Bereich, in dem die Gartenlandschaft entstehen wird.Foto: Michael Hehmann

Buqa 2015

Viel Zeit

Von Wilfried Hinrichs

Großartig. Osnabrück kann sich auf ein Ereignis freuen, das bundesweit Aufsehen erregen wird. Das verdient höchste Anerkennung. Bermerkenswert ist die Courage, mit der Stadt und Region die Bewerbung in diesen schwierigen Zeiten vorangetrieben haben. Die Region vertraut der eigenen Stärke und setzt damit ein Zeichen gegen Resignation und Krise. Das Beste an der Entscheidung der Buga-Gesellschaft ist die lange Vorlaufzeit. Über zwölf Jahre kann die Stadt die Finanzierung strecken. Das wird auch die Skeptiker beruhigen. Nur eine kleine Sorge bleibt, die sich aus dem Kleingedruckten der Bonner Buga-Entscheidung ergibt. Duisburg habe eine " Option" für 2011, heißt es darin. Was ist, wenn diese Option nicht wahrgenommen wird? Wird dann Osnabrück in die Bresche springen müssen?
Autor:
hin


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