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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Umwelt schonen und dabei lernen
Zwischenüberschrift:
Photovoltaikanlage auf den BBS
Artikel:
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Originaltext:
Umwelt schonen und dabei lernen

Photovoltaikanlage auf den BBS

Vier Prozent der erwarteten jährlichen Stromernte hat die Photovoltaikanlage trotz sonnenarmen Winterwetters bereits in das Stadtwerke-Netz eingespeist. Seit Mitte Dezember ist die Anlage auf dem Dach der Berufsbildenden Schulen (BBS) am Pottgraben in Betrieb. Eine Klasse der Jahrgangsstufe 12 stellte jetzt das Gemeinschaftsprojekt der BBS und dem Verein für Umweltschutz durch Photovoltaik (PVO) vor.

Wie die Schüler in der Unterrichtseinheit herausstellten, wird der Strombedarf in Deutschland erst zu knapp drei Prozent aus erneuerbaren Energien bestritten. Vor dem Hintergrund der schwindenden Kohle-, Öl- und Gasreserven sei ein Umdenken zwingend notwendig. Schulleiter Klaus Kafsack betonte, dass das Projekt unter verschiedenen Gesichtspunkten, wie etwa der wirtschaftlichen Rechnung, im Unterricht einfließen könne.

Kafsack hatte sich im vergangenen Jahr mit der Anfrage nach einer Anlage an den PVO gewandt, war dort " auf offene Ohren" gestoßen. Der Verein trieb die Realisierung schnell voran, da die Höhe der Erstattung für die Stromeinspeisung abhängig vom Jahr der Inbetriebnahme ist. Weiterer Vorteil: Das Dach der BBS ist nach Süden ausgerichtet, liegt nie im Schatten und hat zudem genügend Fläche, um die Anlage gegebenenfalls aufzustocken.

Wie Hermann Möhle, Vorsitzender des PVO berichtete, seien die Module für die Technik noch kostspielig, allerdings sei das Fördermodell des PVO und der Stadtwerke, die Spenden bis zu 25 000 Euro pro Jahr verdoppelt, beispielhaft. Mittlerweile sind in Osnabrück mehr als 110 Anlagen installiert worden.

Die rund 26 000 Euro teure Anlage vermeidet bei einer Lebensdauer von 20 Jahren einen Kohlendioxidausstoß von rund 40 Tonnen. Mit der Anlage kann der Strombedarf eines Drei- bis Vier-Personen-Haushalts gedeckt werden. Wie die Größenordnung von einer Kilowattstunde einzuschätzen ist, führte die Schülerin Maren Dirker aus: Mit dieser Energiemenge können 5, 6 Kilogramm Schmutzwäsche gewaschen oder fünf Oberhemden getrocknet und gebügelt werden: " Während die Jungs der Klasse für uns diese Arbeit erledigen, kochen wir Damen mit einer Kilowattstunde neun Liter Kaffee für die gestressten Herren." (hmd)

ERGIEBIG in der Stromernte und für den Unterricht von Lehrer Bernd Wessel (rechts): die Photovoltaikanlage auf den Berufsbildenden Schulen am Pottgraben. Foto: Elvira Parton
Autor:
hmd


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