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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Mitarbeit soll Identifikation mit der BUGA schaffen
Zwischenüberschrift:
Studentin entwickelte Konzept
Artikel:
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Originaltext:
Mitarbeit soll Identifikation mit der Buga schaffen

Studentin entwickelte Konzept

Buga 2013 oder Buga 2011 - noch sind die Würfel nicht gefallen, wann die Bundesgartenschau nach Osnabrück kommt oder ob sie überhaupt kommt. Trotzdem laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Und beschäftigen sogar schon eine Studentin der Uni. Nicola Köstens hat sich in ihrer Diplomarbeit Gedanken zu einer Bürgerbeteiligung für den Fall gemacht, dass Osnabrück den Zuschlag erhält.

Die wissenschaftliche Abhandlung, erstellt am Fachbereich Geografie, bietet ein praxisnahes Konzept, wie die Bürger der Stadt in die Planungen zu einer Buga am Piesberg einbezogen werden können. " Mit dieser Arbeit haben wir eine Grundlage, auf der wir arbeiten können", sagt Patricia Mersinger, Leiterin des Referates für Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung, über die mit der Note " Sehr gut" bewertete Studie.

In Interviews hat Köstens die Erfahrungen anderer Buga-Städte mit der Bürgerbeteiligung zusammengetragen und daraus ein eigenständiges Konzept für Osnabrück entwickelt. Die 26-jährige Geografin konnte dabei auch auf Erfahrungen aus der frühzeitigen Bürgerbeteiligung in Osnabrück zurückgreifen, die sie als Praktikantin im Referat Stadtentwicklung sammelte. " Während meines Praktikums ist dann die Idee zu dieser Diplomarbeit entstanden", so Köstens.

Eine Bürgerbeteiligung müsse Rücksicht nehmen auf die unterschiedlichen Interessen, so Mersinger und Köstens. " Ein Bürger in Hellern ist anders betroffen als ein direkter Nachbar der Buga." Die Bürgerbeteiligung soll durch Mitarbeit an den Planungen eine Identifikation mit dem Projekt stiften. " Die Bürger sollen das Gefühl haben, dass da ihr Projekt entsteht." Erster Schritt sei deshalb das Binnenmarketing.

Für die frisch gebackene Diplomgeografin Nicola Köstens steht jetzt aber zunächst Urlaub auf dem Programm, um sich vom Prüfungsstress zu erholen. Dabei legt sie die wohl weitestmögliche Distanz zum potenziellen Buga-Standort Osnabrück zurück: In Neuseeland wird sie die Bundesgartenschau für vier Wochen erst einmal vergessen. (dk)

NICOLA KÖSTENS hat in ihrer Diplomarbeit ein Konzept für die Bürgerbeteiligung zur Bundesgartenschau erstellt, das nicht nur von ihren Prüfern, sondern auch von Patricia Mersinger (rechts) als " sehr gut" eingeschätzt wird.Foto: Michael Hehmann
Autor:
dk


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