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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Hornbach will über 10 Millionen Euro investieren
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Großer Bau- und Gartenmarkt geplant
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Originaltext:
Hornbach will über 10 Millionen Euro investieren

Großer Bau- und Gartenmarkt geplant

Die Heimwerker-Kette Hornbach will in Osnabrück Fuss fassen. Im Stadtentwicklungsausschuss steht heute im nicht öffentlichen Teil die geplante Ansiedlung eines " Bau- und Gartenmarktes mit Baustoffhandel" auf der Tagesordnung. Gesamtverkaufsfläche: 13 200 Quadratmeter. Da die Branche in Osnabrück bereits stark vertreten ist, befürchten ortsansässige Anbieter einen Verdrängungswettbewerb.

Vorgesehener Hornbach-Standort: ein unmittelbar an Autobahn-Anschlussstelle Osnabrück-Fledder gelegenes Gelände an der Hannoverschen Straße, auf dem in der Vergangenheit das zentrale Auszeichnungslager von C & A untergebracht war. Der Kaufvertrag für das Grundstück ist bereits von beiden Seiten unterschrieben - vorbehaltlich einer Baugenehmigung durch die Stadt.

Investitionen von rund zehn Millionen Euro - zuzüglich Grunderwerb - plant das Traditionsunternehmen in Osnabrück. Hornbach, das 1968 seinen ersten Baumarkt eröffnete und derzeit 102 Filialen in sechs Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg, Niederlande und Tschechien) betreibt, will an der Hannoverschen Straße einen neuen Markttyp präsentieren und rund 100 Arbeitsplätze schaffen. Zur besseren Erreichbarkeit der 610 Baumarkt-Parkplätze ist vorgesehen, jeweils stadtein- und stadtauswärts zusätzliche Abbiegemöglichkeiten einzurichten.

Die Hornbach-Ansiedlung, die rund 40 Prozent mehr Verkaufsfläche als das bisher größte Baumarktsortiment vor Ort bieten würde, hat den Stadtentwicklungsausschuss bereits mehrfach beschäftigt. Vor eineinhalb Jahren scheiterte ein ins Auge gefasster Standort im " Hasepark", weil dort eine Bebauungsplan-Änderung notwendig geworden wäre. Die wurde von der CDU / FDP-Ausschussmehrheit abgelehnt, weil ein " Präzedenzfall" gesehen wurde. Ein " Ja" hätte in dem citynahen Areal die Türen für großflächige Anbieter mit innenstadtrelevantem Sortiment geöffnet.

An der Hannoverschen Straße, wo von der Hornbach-Gesamtfläche rund 3 600 Quadratmeter auf den Gartenmarkt-Teil entfallen sollen, ist nach Einschätzung der Verwaltung keine B-Plan-Änderung notwendig. Der Bereich ist bereits als Gewerbegebiet ausgewiesen. Allerdings geht es dem Ausschuss darum, eine geeignete Verkehrsanbindung sicherzustellen, an deren Kosten sich Hornbach beteiligen soll.

Auch die Konkurrenz hat sich bei der Politik gemeldet. Im Umfeld des Hornbach-Standortsvertretene Baumärkte befürchten einen Verdrängungswettbewerb, an dessen Ende das " Aus" für alteingesessene Unternehmen stehen könnte. (we)
Autor:
we


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