User Online: 1 | Timeout: 12:23Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
"Wird das Verbrennungsverbot aufgeweicht?"
Zwischenüberschrift:
Bürgerverein Eversburg besorgt über Müllbehandlungsanlage - Offener Brief an OB Fip
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
" Wird das Verbrennungsverbot aufgeweicht?"

Bürgerverein Eversburg besorgt über Müllbehandlungsanlage - Offener Brief an OB Fip

Das wiedererwachte Interesse der Firma Herhof an einer Müllbehandlungsanlage im Osnabrücker Hafen ruft jetzt den Bürgerverein Eversburg auf den Plan. In einem offenen Brief an Hans-Jürgen Fip bittet Vereinsvorsitzender Friedhelm Groß den Oberbürgermeister um ein Informationsgespräch mit den betroffenen Bürgern.

In seinem Brief schreibt Groß: " Mit Überraschung und Skepsis wurde in der Bevölkerung das Angebot aufgenommen, zusätzlich zu den bisher in der Ratssitzung vom 13.3.2001 festgeschriebenen 85000 Tonnen jährlichen Hausmülls die Kapazität um weitere 30 000 Tonnen gewerblichen Mülls aufzustocken. Daraus ergeben sich für die Bürger eine Vielzahl neuer Fragen und besonders Ängste. So ist zum Beispiel nicht klar, was alles zum gewerblichen Müll gerechnet wird. Wie lässt sich gewerblicher Müll in einer Trocken-Stabilat-Anlage überhaupt verarbeiten, oder weicht dies das Verbrennungsverbot auf?"

Das Umfeld werde durch den Standort Hafen verkehrsmäßig erheblich belastet, schreibt der Bürgervereins Vorsitzende. " Bei einer Erweiterung der Anlage um rund ein Drittel wird natürlich auch der Lkw-Verkehr entsprechend ansteigen. Wie ist die Verkehrsregelung geplant?

Aus der Presse ist zu entnehmen, dass der Landkreis Osnabrück an keinem anderen Ort im Landkreis eine Mülldebatte aufkommen lassen will. Dies Argument ist nicht nachzuvollziehen, wenn die Anlage keine Gefahren oder Belastungen in sich birgt, zumal ja auch Müll aus dem Landkreis angeliefert wird.

Die Firma Herhof hat den bisherigen Vertrag mit der Obergrenze 85 000 Tonnen akzeptiert. Warum muss jetzt über höhere Mengen nachverhandelt werden? Liegt der Vorteil einer größeren Menge, die die Anlage wirtschaftlicher betreiben lässt, hauptsächlich bei der Firma Herhof?"

Eine Fülle von Fragen, so Friedhelm Groß an den Oberbürgermeister, die nicht nur die Eversburger Bürger, sondern ebenso die in Dodesheide, Haste und Pye betreffe. Deshalb hoffe man auf ein Informationsgespräch mit dem Oberbürgermeister und weiteren kompetenten Gesprächspartnern. (EB)
Autor:
EB


Anfang der Liste Ende der Liste