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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Guckloch richtet den Blick auf Osnabrücks "Hausberg"
Zwischenüberschrift:
Industriemuseum bietet viel Wissenswertes zum Piesberg
Artikel:
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Originaltext:
Guckloch richtet den Blick auf Osnabrücks " Hausberg"

Industriemuseum bietet viel Wissenswertes zum Piesberg

" Der Piesberg - ein Berg im Aufbruch". Unter diesem Motto steht die neue Initiative des Museums Industriekultur, die den Osnabrückern den Piesberg als ihren " Hausberg" nahe bringen soll.

Ein neu errichteter " Info-Point" im Museum vermittelt den Besuchern Wissenswertes zum Thema Piesberg. An großen Bildwänden ist der Steinbruch auf Fotos abgebildet. Eine Anzahl darin eingebauter Inszenierungen bieten Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt sowie in das Innere des Berges. Diese Gucklöcher sind eine einfache Möglichkeit, die Leute zum richtigen Hinsehen zu bewegen, erklärt Museumsdirektor Rolf Spilker.

" Ich finde den Infopunkt sehr wichtig, weil wir immer wieder Besucher haben, die das Museum Industriekultur kennen und den Berg als Mülldeponie. Sie erhalten nun erstmals Gelegenheit, die andere Seite des Piesbergs kennen zu lernen", erläutert der Ortsratsvorsitzende Josef Thöle das Projekt. Zusätzlich zu dem Info-Point bietet das Museum in einer Veranstaltungsreihe aktuelle Informationen zum Piesberg an. Vom 11. Dezember bis 19. Februar können Interessierte an Vorträgen im Haseschachtgebäude teilnehmen.

Die Planung dieser Reihe erfolgte in Kooperation mit dem " Piesberg-Forum", das von der Stadt Osnabrück eingerichtet wurde, um die Aktivität im und am Piesberg zu koordinieren. Gesponsert wird diese Aktion von den Stadtwerken und der Firma Hinrichs FotoFactory, die auch für die visuelle Kommunikation verantwortlich ist.

Die zahlreichen Anfragen und Führungen dieses Sommers verdeutlichen das steigende Interesse der Bevölkerung an " ihrem" Berg. Einige Hundert Gruppen sind bisher durch den Piesberg geführt worden, und " die Leute sind total begeistert", sagt Detlef Gerdts vom Fachbereich Grün und Umwelt.

Sollte die Stadt den Zuschlag für die Bundesgartenschau im Jahr 2013 erhalten, in die der Piesberg eingebunden ist, hofft Gerdts auf noch mehr Interesse. Bereits in den kommenden zwei bis drei Jahren soll der Piesberg nach und nach als Naherholungsgebiet dem Museum zugeführt werden, was einen weiteren Anreiz für die Bürger schaffen soll, den Berg zu entdecken.

Interessierte, die sich nicht von Kälte und Wind abschrecken lassen, können auch während der kommenden Wintermonate Führungen buchen. Ab März 2003 bietet das Museum jeden Sonntag um 11 Uhr kostenlose, rund zweieinhalbstündige Führungen an. Zusätzlich können an Wochenenden Gruppenführungen gebucht werden. Anmeldungen unter Telefon 9 12 78 45. (hr)

GLEICH AM ERSTEN TAG besuchte eine Schulklasse den neuen Info-Punkt des Museums Industriekultur und zeigte sich von den Bildern begeistert. Foto: Elvira Parton
Autor:
hr


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