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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Kinderhauptstraße mit Fußspuren
Zwischenüberschrift:
Verkehrskonzept Haste nimmt Formen an: Attraktive Fuß- und Radwege
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Sie sind aus Holz, gut zwei Meter groß und bunt. Und sie sollen die Autofahrer auf Gefahrenpunkte aufmerksam machen: Die ersten zwei so genannten Stellvertreter, die Kinder des Stadtteiltreffs im Zuge der Aktionswoche des Verkehrskonzeptes Haste gebastelt haben, wurden nun am Fußgangerüberweg Eberleplatz an der Hardinghausstraße aufgestellt.

Die Kinder machten auf ihrem Weg vorn Treff zur Hardinghausstraße mit lauten Trommelschlägen auf sich aufmerksam. Ebenso viel Aufmerksamkeit sollen in Zukunft die Holzfiguren erregen - und so für mehr Sicherheit an dem neuen Zebrastreifen sorgen. " Die Autos rasen zu schnell", hoffen Christina (11), Kristina (10) und Viktoria (9) nun auf Besserung. Die drei Mädchen gehören zu den Kindern, die bei der Entwicklung des Verkehrskonzeptes von Anfang an dabei waren.

An den Aktionstagcn der vergangenen Woche waren viele Kinder aus Haste tätig geworden. Aufgemalte Fußspuren kennzeichnen nun das zentrale Projekt des Konzepts: die Kinderhauptstraße. Aufgemalte Hüpfspiele sollen die ungefährliche Verbindung der Fuß- und Radwege für die Kinder zudem attraktiver machen, ein weiterer Ausbau der Route ist geplant, wie Karin Wank vom Jugendamt berichtet.

Kine besondere Aktion der vergangenen Tage war die (k' schwindigkeitsmessaktion in der Bramstraße, an der die Klase 6g der Thomas-Morus-Schule teilnahm: für Autofahrer, die sich an Tempo 30 gehalten hatten, gab es als Dankeschön Bonbons und Bilder der Kinder. Raser erhielten ebenfalls Bonbons - allerdings verbunden mit einigen deutlichen Worten der Schüler.

Das Verkehrskonzept Haste war nach einer Untersuchung in Osnabrück entwickelt worden - und hat sich zu einem Pilotprojekt entwickelt: Die Besonderheit ist, dass die Kinder des Stadtteils von Anfang an an der Begutachtung gefährlicher Stellen sowie der Planung und Ausarbeitung von Maßnahmen beteiligt waren. Ziel war es, realisierbare Vorschläge der Kinder schnell umzusetzen.

Der weitere Maßnahmekatalog ist allerdings noch lang und wird bei der Umsetzung noch einige Zeit in Anspruch nehmen, wie Stäteplanerin Ulla Bauer erläutert: So gehören etwa modernisierte Bushaltestellen, ausgebaute Geh- und Radwege oder auch veränderte Straßenführungen zum Gesamtpaket.

(hmd)

DIE ERSTEN STELLVERTRETER stehen schon auf der Straße: Katrin Klanke und Ina Schmidt vom Kinder- und Jugendtreff Haste mit den Kindern am Fußgängerüberweg Eberleplalz an der Hardinghausstraße. Foto: Michael Hehmann
Autor:
hmd


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