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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Keinen "Schlauch" am Helleraner Tulpenpfad
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Ortsrat in Hellern lehnt Bauflächen-Vorschlag ab
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Originaltext:
Keinen " Schlauch" am Helleraner Tulpenpfad

Ortsrat in Hellern lehnt Bauflächen-Vorschlag ab

Wenn es nach den Wünschen des Osnabrücker Rates geht, soll am Tulpenpfad in Hellern im Zuge der Flächennutzungsplanänderung ein Acker zu Wohnbaufläche umgewandelt werden. Dieser Vorschlag, dort eine zweizeilige Straßenrandbebauung zu ermöglichen, stößt beim Ortsrat in Hellern allerdings auf Ablehnung.

Die Idee, die Fläche am Tulpenpfad als Wohnbauland auszuweisen, ist nicht neu. Seit vielen Jahren steht die jetzige Ackerfläche immer mal wieder auf der Tagesordnung des Ortsrates. 1979 war ein Vorentwurf zu einem Bebauungsplan erarbeitet worden, Sorgen bereitete schon damals die Erschließung des Gebietes. Im Laufe der Zeit haben sich die ökologischen Rahmenbedingungen in dem Gebiet geändert: Angrenzende Waldflächen wurden Naturdenkmal, über die Ackerfläche führt nach Aussage eines Amphibiengutachtens ein Wanderweg für Erdkröten. In den Jahren 1999 und 2000 hatte der Helleraner Ortsrat mehrheitlich für die Aufhebung des umstrittenen Bebauungsplanes Im Steerte / Tulpenpfad gestimmt.

Jetzt fasst die neue Ratsmehrheit im Osnabrücker Stadtrat eine rund zwei Hektar große Fläche wieder als Wohnbaufläche ins Auge. " Schlauchartig" soll ein Wohngebiet entlang des Tulpenpfades Platz für etwa 28 Wohneinheiten bieten und damit auch mit zur Deckung des gesamtstädtischen Wohnbauflächenbedarfs beitragen. Dieser Argumentation wollte sich Hellerns SPD-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Oster-

Verfällt Gemeindehaus zu einer Bauruine?

feld aber nicht anschließen. " Wir wollen das als Naherholungsgebiet erhalten", erklärte Osterfeld. Zudem sei die Fläche eine exklusive Lage und als " ganz teures Pflaster für junge Familien nicht bezahlbar".

Annette Meyer zu Strohen, stellvertretende Ortsbürgermeisterin und Fraktionsvorsitzende der CDU, machte ihren Standpunkt deutlich: " Wir möchten auf keinen Fall diese Form der Bebauung, die eine Sichtsperre zum Naturdenkmal darstellt". Gleichwohl könne sich die CDU aber eine " geringfügige Bebauung" am nördlichen Flächenrand vorstellen.

Die Verwaltungsvorlage zur Straßenrandbebauung am Tulpenpfad lehnte der Ortsrat einstimmig ab. Die CDU stimmte im Weiteren aber dafür, dass die Verwaltung bis Ende Oktober einen alternativen Bauflächenentwurf zum Flächennutzungsplan erarbeitet.

Ein regelmäßiger Dauerbrenner im Helleraner Ortsrat ist auch das ehemalige Gemeindehaus neben dem Stadtteiltreff " Alte Kasse". Ein privater Investor hatte das zuletzt von der Autobahnpolizei genutzte Gebäude erworben. Die anfängliche Umbautätigkeit scheint dort derzeit zu stocken. Die SPD-Fraktion beantragte deshalb, dass sich die Stadtverwaltung um das Gemeindehaus kümmert um nötigenfalls gemeinsam mit der Bezirksregierung Schritte gegen einen drohenden Verfall des Gebäudes zu unternehmen. " Wir sehen nicht, dass es voran geht, und wir befürchten, dass das Objekt eine Bauruine und zu einem Schandfleck von Hellern wird", begründete Heike Walter den Antrag der SPD. (dm)
Autor:
dm


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