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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Eine "Kinderhauptstraße" in Haste?
Zwischenüberschrift:
Verkehrsplanung für den Stadtteil wurde im Bürgerverein vorgestellt
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Eine " Kinderhauptstraße" in Haste?

Verkehrsplanung für den Stadtteil wurde im Bürgerverein vorgestellt

" An dieser Stelle fahren uns die Busse immer fast über die Füße, und hier gibt es nach der Schule immer Chaos, weil alle gleichzeitig über die Straße wollen, aber die Ampel nur so kurz grün ist." Solche und ähnliche Beobachtungen von Grundschülern und Jugendlichen sind Bestandteil des Konzepts zur Verkehrsberuhigung im Ortsteil Haste. Ulla Bauer vom Planungsamt der Stadt stellte das Projekt auf der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Haste vor.

" Ich war begeistert, wie viele der Vorschläge der Kinder wirklich realisierbar sind. Die Direktbeteiligung der schwächsten Verkehrsteilnehmer ist ein einmaliges Pilotprojekt", sagte Karl-Heinz Schäfer vom Büro für Stadt-und Verkehrsplanung Aachen. Im Auftrag der Stadt hat er das neue Konzept ausgearbeitet und dabei die Ideen der Kinder weitgehend berücksichtigt. Hauptziel des Projektes war es herauszufinden, welche Wege die Kleinen häufig nutzen und wo sie besondere Gefahren sehen. 35 Kinder präsentierten dem " Arbeitskreis Verkehrskonzept Haste" ein selbst gebasteltes Modell und verdeutlichten ihre Verbesserungsvorschläge.

Die so genannte " Kinderhauptstraße", die unter anderem Grundschule und Kindertreff miteinander verbindet und an weniger befahrenen Straßen entlangführt, wird von den Kleinen noch zu selten genutzt. Ulla Bauer weiß: " Sie gehen da lang, wo was los ist." Aus diesem Grund möchte sie die Route mit Hilfe von bunten Fußspuren auf dem Boden, Spielangeboten am Straßenrand, Wegweisern und Warnschildern interessanter und wahrnehmbarer machen.

Das Konzept zur Verkehrsberuhigung sieht darüber hinaus einen Ausbau der Tempo-30-Zonen vor, es soll mehr Zebrastreifen geben und das Fahrradfahren soll sicherer werden. Erste Maßnahmen werden voraussichtlich noch in diesem Jahr ergriffen.

Der Ortsverkehr war nicht das einzige Thema auf der Versammlung des Bürgervereins. Kultur- und Sozialdezernent Reinhard Sliwka informierte auf der Sitzung auch über die mögliche Bewerbung der Stadt Osnabrück für die Bundesgartenschau 2013 und stellte ein entsprechendes Konzept zur Umgestaltung des Piesbergs vor. (CF)
Autor:
CF


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