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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
"Brisantes" über den Piesberg
Zwischenüberschrift:
Anwohner schalten Rechtsanwalt ein
Artikel:
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Originaltext:
" Brisantes" über den Piesberg

Anwohner schalten Rechtsanwalt ein

Der Streit um die Belastungen durch den Steinbruch im Piesberg geht in die nächste Runde. Anwohner, die sich zum " Arbeitskreis Piesberg" zusammengeschlossen haben, rufen zu einer Versammlung am kommenden Donnerstag auf, bei der " brisante Erkenntnisse" präsentiert werden sollen, wie es in der Einladung heißt.

Die Brisanz liegt nach Ansicht des Arbeitskreises in der Stellungnahme, die die Firma Klöckner-Durulit 1978 im Bauleitverfahren für das damals neue Baugebiet " Hofstelle Piesberg" abgegeben hat. Die Siedlung am Fuße des Berges liegt auf Wallenhorster Gebiet. Die Betreiber des Steinbruches wurden in dem Bauleitverfahren wie alle Träger öffentlicher Belange um eine Stellimgahme gebeten. Das Unternehmen aus dem Klöckner-Konzern riet von einer Bebauung ab, weil es Probleme befürchtete. Diese Befürchtungen haben sich bestätigt, wie die Hausbesitzer heute meinen. Der Wallenhorster Rat hatte sich damals über die Bedenken hinweggesetzt.

Die Nachbarn machen Erschütterungen durch die Sprengungen für Risse in Wänden und Böden verantwortlich. Die Piesberger Steinindustrie verweist dagegen auf die Mess- und Grenzwerte. Bislang lagen alle Werte weit unter den zulässigen Richtlinien.

Die Piesberg-Anrainer haben einen Rechtsanwalt eingeschaltet, der zurzeit die alten Planungsunterlagen prüft. Am Donnerstag (19 Uhr, Lechtinger Mehrzweckhalle) will er über etwaige Rechtsansprüche der betroffenen Nachbarn informieren. Vertreter der Piesberger Steinindustrie sind zu dem Gespräch nicht geladen.

Die Gemeinde Wallenhorst hat sich unterdessen vom Bergamt Clausthal-Zellerfeld bestätigen lassen, dass es unter den betroffenen Wohngebieten keine alten Bergbauanlagen gibt. " Wir wohnen nicht auf einem Schweizer Käse, wie immer wieder behauptet wird", sagt Uwe König vom Arbeitskreis Piesberg. Damit sei klar, dass die Schäden an den Häusern nicht vom alten Bergbau herrührten. (hin)
Autor:
hin


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