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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Burenkamp: Öko-Grün kontra Firmen-Interesse
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Anlieger beschweren sich bei Fip
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Originaltext:
Burenkamp: Öko-Grün konfra Firmen-Interesse

Anlieger beschwerten sich bei Fip

Ein endgültiger Schlussstrich müsse unter das Thema " ökologischer Ausgleich im Gewerbegebiet Burenkamp" gezogen und die Bemühungen der Anlieger damit anerkannt werden. Das fordern die Chefs von 19 dort angesiedelten Unternehmen in einem Brief an Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip. In einer aktuellen Vorlage für den Umwelt- und den Stadtentwicklungsausschuss listet dagegen die Umweltverwaltung auf, dass trotz anderslautender Vereinbarung nur auf drei von 17 Gewerbegrundstücken die erforderlichen 20 Prozent Ausgleichsfläche im Sinne der Ökologie gestaltet worden sind.

Als Sprecher der Anliegergemeinschaft hatte Frank Mauersberger im vergangenen Jahr noch auf Kooperation mit den städtischen Umweltbehörden gesetzt. In einem Brief forderte er seine Nachbarn angesichts eines Defizits auf den vertraglich zugesichertenÖko Flächen zum Handeln auf. " Es muss im Interesse aller Anlieger sein, die Diskussion um die Erfüllung unserer Verpflich-

Gepflegte Grünflächen werben Kunden

tungen zum ökologischen Ausgleich endgültig zu beenden", schrieb Mauersberger damals.

In dem aktuellen Schreiben an Fip beschweren sich Mauersberger und die Unterzeichner über die anhaltende Kritik der Umweltverwaltung an Planung und Ausführung ihrer Grünanlagen. Diese Grünzonen seien unter hohem finanziellem Aufwand geschaffen worden und suchten in einem Gewerbegebiet ihresgleichen. Stattdesssen werde den Firmenchefs vorgehalten, die Flächen seien nicht ökologisch genug angelegt.

" Diese Kritik an der Grüngestaltung unserer Grundstücke wollen wir nicht länger akzeptieren", schrieb Mauersberger. Eine attraktive Gestaltung der Eingangsbereiche trage wesentlich zur Vertrauensbildung bei Auftraggebern und Kunden bei. Die Anlieger

Verwaltung spricht von einem " Öko-Defizit"

fordern daher einen " angemessenen Spielraum" bei der Gestaltung. Bei allem Verständnis für die Belange des " Umweltschutzes bestünden die Anlieger daher nun darauf, eine endgültige Lösung zu finden.

Detlef Gerdts, Chef der Umweltverwaltung, zeigte sich gestern von dem neuen Ton überrascht. Zum jetzigen Zeitpunkt seien nur auf drei von 17 Gewerbegrundstücken im Burenkamp die Öko-Auflagen erfüllt. Angesichts der Realität vor Ort, wo einvernehmlich vereinbarte Ausgleichsflächen weiterhin intensiv " gepflegt" oder als Lager- und Abstellflächen missbraucht würden, könne das öko-Defizit vermutlich nicht abgebaut werden.

" Wir können das auch nicht ständig überwachen, dort wird es auch in Zukunft immer wieder Probleme geben", befürchtet Gerdts.

Sein Vorschlag: Vom Burenkamp auf externe Ausgleichsflächen wie den Lindlager Berg ausweichen. " Das ist zwar teuer, aber wir müssen zu einer Lösung kommen", ist er sich im letzten Punkt mit den Anliegern einig. (fr)
Autor:
fr


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