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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Bürgerverein: Der Wall ist schon genug belastet
Zwischenüberschrift:
Neustadt übt Kritik an Neumarkt-Plan
Artikel:
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Originaltext:
Bürgerverein: Der Wall ist schon genug belastet

Neustadt übt Kritik an Neumarkt-Plan

Die Bürgerliche Vereinigung der Neustadt stellt sich gegen Pläne, den Neumarkt für den Autoverkehr zu sperren. In der Jahreshauptversammlung wurde die Forderung aufgestellt, dass die Umgestaltung des Neumarkts auf keinen Fall zu einer Verkehrszunahme am Wall führen dürfe. Auch zur Bebauung am Fernblick nahm der Bürgerverein eine kritische Haltung ein.

" Staus ohne Ende sind am Johannistorwall fast täglich an der Tagesordnung", argumentierte Ursula Unland, die auch Sprecherin der Bürgerinitiative " Leben am Wall" ist. Sie wies auf unerträgliche Lärmbelastungen und drohende Gesundheitsschäden für die Anwohner hin. Eine Verkehrsplanung, die den Interessen von Immobilienhändlern am Neumarkt diene, dürfe nicht hohe Wertverluste bei Immobilien am Wall und Zerstörungen des Wohnumfeldes zur Folge haben.

Die Bürgerliche Vereinigung sprach sich für eine Untertunnelung des Neumarkts für den Autoverkehr oder für eine Reduzierung der Fahrspuren aus. Dies sei die " einzig denkbare und für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung", hieß es in der Versammlung.

Kritik gab es auch an der Bürgerbeteiligung für den neuen Bebauungsplan am Hauswörmannsweg. Günter Wehmeyer von der Bürgerinitiative " Fernblick" nannte das Verfahren " fragwürdig", weil die Eingaben von einem Planungsbüro bewertet wurden, das vom Investor bestellt wurde. Nach Meinung der Initiative muss die Bolzwiese erhalten bleiben und darf nicht als Tauschobjekt für die Erhaltung des Baumbestandes eingesetzt werden. Die anwesenden Mitglieder des Bürgervereins schlossen sich dieser Auffassung an.

In der Jahreshauptversammlung, die in der Salzmarkthalle stattfand, freute sich der Vorsitzende Dr. Werner Hörnschemeyer über 35 neue Mitglieder. Die Vorstandswahl brachte folgendes Ergebnis: Dr. Werner Hörnschemeyer (Vorsitzender), Ursula Unland (Stellvertreterin), Friedrich Wamhoff (Kassenwart), Günter Schirmeyer (Stellvertreter), Hans-Kurt Wüste (Schriftführer), Brigitte Wamhoff (Stellvertreterin), Dr. Ernst G. Abt, Hermann Lange, Günter Wehmeyer, Christel Groth und Ernst-August Mithöfer (Beirat). (Eb.)
Autor:
Eb.


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