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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Die Herz-Jesu-Kirche: längst mehr als nur die ursprüngliche "Filiale des Doms"
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Die Herz-Jesu-Kirche: längst mehr als nur die ursprüngliche " Filiale des Doms"

Ursprünglich als " Filiale des Doms" gedacht, wurde zwischen 1898 und 1902 die Herz-Jesu-Kirche an der Schillerstraße erbaut. Es handelt sich um eine dreischiffige neugotische Sandstein-Hallenkirche mit rosettengeschmückter Doppelturmfassade. Notwendig geworden war der Neubau seinerzeit, weil im 19. Jahrhundert die Einwohnerzahl Osnabrücks stark angestiegen war. Der Dom und St. Johann waren aber weiterhin die einzigen katholischen Pfarrkirchen. Daher wurde zur; Entlastung des Doms die Herz-Jesu-Kirche als erste nachreformatorische Kirche Osnabrücks errichtet. In Kirchenkreisen sprach man seither gerne liebevoll von der " Filiale des Doms". Aber auch Schul- und Militärgottesdienste fanden vorzugsweise in der neuen Kirche statt. Schon 1901 wurde in dem noch nicht ganz fertig gestellten Bau der 48. Deutsche Katholikentag abgehalten. 1906 erhielt die Gemeinde einen eigenen Geistlichen. 1911 wurde der selbstständige Seelsorgebezirk errichtet, zu dem bis 1914 auch der Schinkel gehörte. Nach der Zerstörung der Kirche 1944 fanden Gottesdienste im Marienhospital und nach dessen Zerstörung im Haus Karlstraße 15 statt. Bis zum Abschluss des Wiederaufbaus 1956 diente die Notkapelle im früheren Pfarrhaus als Gottesdienstraum. Beim Wiederaufbau wurde durch ein gemeinsames Dach über Altarraum und Kirchenschiff ein zusammenhängender Innenraum mit 700 Sitzplätzen geschaffen. Heute gehören zur Pfarrei mit rund 2 650 Katholiken der Stadtteil Gartlage, Teile der Innenstadt sowie Abschnitte von Schinkel und Sonnenhügel. Das Bild zeigt den rückwärtigen Teil der Kirche. Rechts befindet sich die Dom-Realschule, deren Dach zurzeit ausgebaut wird. Die Bäume säumen den Herrenteichswall, der links auf die Herrenteichsstraße mündet. Auch diese Aufnahme kann in den Neue-OZ-Geschäftsstellen an der Großen Straße und am Breiten Gang für 25 Mark (20 x 30) oder 50 Mark (40 x 60) erworben werden.

Foto: Gert Westdörp



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