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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Im Schritttempo durch die Westerkampstraße?
Zwischenüberschrift:
Drei Viertel der Anwohner sagen: Sperrung aufheben
Artikel:
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Originaltext:
Im Schritttempo durch die Westerkampstraße?

Drei Viertel der Anwohner sagen: Sperrung aufheben

Die Anwohner, die für die Aufhebung des Durchfahrtverbots von der Ameldung- in die Westerkampstraße sind, misstrauen den Verkehrsplanern der Stadt Osnabrück. Denn rund 75 Prozent der Nachbarschaft sprachen sich in einer Befragung für eine Aufhebung der Sperrung mit gleichzeitiger Tempobegrenzung auf Schrittgeschwindigkeit aus. Die Verwaltung schlug dagegen vor, die Sperrung beizubehalten.

Lediglich einige wenige Grundstücke sollen Ausnahmegenehmigungen erhalten, wenn die Garagen auf diesen Flächen besonders schlecht zu erreichen sind. Die Kinderkommission hat sich auch für die Beibehaltung der Sperrung ausgesprochen, weil so die Kinder auf dem Spielplatz an dei Westerkampstraße sicherer sein könnten. Beim Runden Tisch Schölerberg hatten sich Teilnehmer dagegen auch für die von den Anwohnern geforderte Aufhebung der Sperrung stark gemacht.

Die Anwohner um Karl-Heinz Lindner sind davon überzeugt, dass eine Umwandlung der Westerkampstraße zur Spielstraße auch der Sicherheit der Kinder diene. Langsam vorbeifahrende Autos gefährdeten die Kleinen weniger als Fahrzeuge, die auf dem Wendehammer direkt vor dem Spielplatz wegen der Sperrung herumrangieren müssen: " Sperrung aufheben und Geschwindigkeit runter, das kommt allen Anliegern zugute." Die Vergangenheit gebe ihnen im Übrigen Recht: In den 45 Jahren vor der Sperrung habe es keinen einzigen Unfall gegeben. Das habe die Polizei bestätigt.

Was " Freie- Fahrt-Interessengruppe aber besonders auf die Palme bringt: Die Verwaltung führt das Umfrageergebnis und die Mehrheit für eine freie Durchfahrt auf Beeinflussung durch den harten Kern der Durchfahrtbefürworter zurück. Im Protokoll der vergangenen Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses hört sich das so an: Die Zustimmung sei in vielen Fällen nicht auf Eigeninteresse zurückzuführen, sondern beruhe auf " nachbarschaftlichen Gründen".

Um die Sache voranzubringen, argumentieren die Anwohner, hätten sie die Umfragekarten eingesammelt und den Verkehrsplanern gebündelt übergeben: " Wir hoffen, dass die Politik am 16. August unser eindeutiges Votum von 73 Prozent nicht ignorieren." (swa)

DIE SPERRUNG des rund 20 Meter langen südlichen Endes der Westerkampstraße sorgt seit einem Jahr für Zwist in der Nachbarschaft. Eine Mehrheit will die Sperrung wieder weg haben. Die Verkehrsplaner raten aber ab. Foto: Jörn Martens
Autor:
swa


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