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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
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Überschrift:
Ein Naturschutz-Konzept für das Hörner Bruch
Zwischenüberschrift:
Projekt des FH-Studiengangs Landschaftsentwicklung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ein Naturschutz-Konzept für das Hörner Bruch

Projekt des FH-Studiengangs Landschaftsentwicklung

Wenn es gelingt, die Belange der Natur und der Nutzer in Einklang zu bringen, dann sei das Hörner Bruch " ein Gebiet mit großem Potenzial für den Naturschutz." Zu diesem Ergebnis kommt eine Arbeitsgruppe im Studiengang Landschaftsentwicklung an der Fachhochschule Osnabrück.

Drei Semester lang haben die 13 Studentinnen und Studenten unter Leitung ihrer Professorin Dr. Verone Stillger das 350 Hektar große Areal zwischen Sutthausen und der Wüste unter die Lupe genommen. Jetzt stellten sie ihre Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Vorschläge für ein Naturschutz- und Erholungskonzept im Stadthaus der Fachöffentlichkeit vor: Unter " praxisnahen Bedingungen", wie die Seminarleiterin betonte.

Gekennzeichnet wird das Hörner Bruch einerseits durch feuchte Wälder und Wiesen - besonders wertvolle Rückzugsgebiete für Tiere und Pflanzen. Andererseits gibt es intensiv genutzte Ackerflächen und mit dem Trassenkreuz aus Eisenbahn und Autobahn noch dazu erhebliche Belastungen durch Schallemissionen plus Landschaftszerstörung.

Unter diesen Voraussetzungen hat das Team der angehenden Landschaftsplaner nun einen Maßnahmenkatalog vorgelegt, mit dem das Hörner Bruch für Naturschutz und Erholung aufgewertet werden könnte. Beispielsweise sollte ein Acker entlang der Straße " An der Sutthauser Mühle" in extensiv bewirtschaftetes Grünland umgewandelt werden, um so einen Korridor vom Bruch zur Düteaue zu schaffen. Zweites Beispiel: Auf der Weihnachtsbaumkultur mitten im Hörner Bruch könnte eine standortgerechte Aufforstung mit Laubholz stattfinden.

Wolhlgemerkt: " Könnte" oder " sollte". Denn der jetzt vorgestellte Plan ist ein reines Theoriemodell, das allenfalls Auswirkungen auf künftige Überlegungen haben wird. Rücksprachen mit den Grundeigentümern, über deren Eigentum hier planerisch nachgedacht worden ist, hat es nur sporadisch gegeben. Und zumindest die Landwirte wären für etwaige Ertragseinbußen dann zu entschädigen.

Insoweit liegt ein Naturschutzkonzept für das Hörner Bruch noch in weiter Ferne. Allenfalls der ebenfalls vorgestellte Walderlebnispfad mit mehreren Hinweisstationen zu den schützenswerten Tieren und Pflanzen, der historischen Landwehr und den wertvollen Biotopen ist in greifbare Nähe gerückt: Damit die Besucher des Waldes wissen, was sie sehen.( fhv)

EIN ENTWICKLUNGSKONZEPT für das Hörner Bruch stellten die Studentinnen Sindy Bublitz und Cornelia Saure (rechts) hier dem Forstbeamten Armin Menge vom Betreuungsforstamt bei der Landwirtschaftskammer vor. Foto: Klaus Lindemann
Autor:
fhv


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