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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Das Skaterparadies öffnet im Oktober seine Pforten
Zwischenüberschrift:
Die Straße zur Skaterhalle wird jetzt asphaltiert
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Das Skaterparadies öffnet im Oktober seine Pforten

Die Straße zur Skaterhalle wird jetzt asphaltiert - Im Juni beginnt der Aufbau der ehemaligen Expo-Anlage

Half-Pipe, Rockandroll, Slam, Stoked - Begriffe, die die Osnabrücker in ihren Wortschatz aufnehmen müssen, wenn ab Oktober die Skateboards in der Halle an der Franz-Lenz-Straße im Hasepark rollen. Nach langem Hin und Her wird nun mit dem Umbau der ehemaligen Lagerhalle begonnen, in der die zweitgrößte Skateranlage Deutschlands ihren Platz findet.

" Wir sind sehr froh, dass wir es endlich geschafft haben, die Anlage hier unterbringen zu können", sagte Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip, der sich über die Bauarbeiten vor Ort informierte. Mit der Asphaltierung einer Zugangsstraße, mit der am Mittwoch begonnen wurde, will die Stadt deutlich machen, dass es nun los geht. Für die Straße wurden 13 000 Euro zur Verfügung gestellt. Des weiteren unterstützt die Stadt den Betreiber der Anlage, den Verein zur Förderung der Musikkultur e. V., mit 33 000 Euro pro Jahr.

Dass die Skateranlage nun doch nach Osnabrück kommt, ist der Firma Magnum zu verdanken, die die 1 200 Quadratmeter große Lagerhalle im Hasepark günstig zur Verfügung stellt, und dem persönlichen Kontakt von Stephan Groß, dem Vorsitzenden des Vereins zur Förderung der Musikkultur, zur Sport Marketing Organisation, der Eventfirma von Titus aus Münster, die die Skateranlage für die Expo 2000 gebaut hat. Den entscheidenden Tipp gaben aber die Skater selbst. Eine Gruppe von Jugendlichen hatte im vergangenen Winter die jetzige Lösung vorgeschlagen, nachdem befürchtet werden musste, dass eine andere Stadt den Zuschlag erhält.

Der Weg zum Skaterparadies ist nun frei. Im Juni wird damit begonnen, die Skateranlage aufzustellen. Bis zur Eröffnung im Oktober ist allerdings noch einiges zu tun. Neben zwei 3, 50 Meter großen Half-Pipes, das sind U-förmige Rampen, in denen die Skater ihre Tricks vorführen, sollen eine Kletterwand und ein Street-Parcours installiert werden. Für das leibliche Wohl wird ein Cafe sorgen.

Die Skateranlage gehört nach Expertenmeinungen mit zum Besten, was hier zu Lande geboten wird. " Dadurch ist es uns möglich, größere Skateboard-Events nach Osnabrück zu holen", berichtet Stephan Groß. Damit sind zum Beispiel die Vorentscheidung für die Skater-Weltmeisterschaft in Dortmund gemeint oder auch Musikveranstaltungen. Stadtjugendpfleger Hans-Georg Weisleder fügt hinzu, dass die Anlage im Sommer 2003 auch in den Ferienpaß integriert werden soll.

Für drei Euro pro Tag können Skater dann ab dem Herbst rockandrollen, ein Trick in der Rampe, bei dem sich der Skater um 180 Grad auf seinem Board dreht, stoken, was so viel heißt, dass der Skater seine Sache gut gemacht hat, und slammen, was im Allgemeinen bedeutet, dass der Skater vom Brett gefallen ist und sich dabei fürchterlich weh getan hat. (tw)

DER WEG ZUM SKATERPARADIES wird asphaltiert. Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip informierte sich gemeinsam mit Stephan Groß und Magnum-Geschäftsführer Wolfgang Aringsmann.

DIE BAUELEMENTE DER HALF-PIPES ruhen noch. Ab Juni wird mit dem Aufbau begonnen. Und im Oktober wird die Skaterhalle im Hasepark eröffnet. Fotos: Thomas Osterfeld
Autor:
tw


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