User Online: 1 | Timeout: 05:40Uhr ⟳ | Ihre Anmerkungen | NUSO | Info | Auswahl | Ende | AAA  Mobil →
Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
Datensätze des Ergebnis
Suche: Auswahl zeigen
Treffer:1
Sortierungen:
Anfang der Liste Ende der Liste
1. 
(Korrektur)Anmerkung zu einem Zeitungsartikel per email Dieses Objekt in Ihre Merkliste aufnehmen (Cookies erlauben!)
Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Lieber eine "Augenweide" als ein langweiliges Dach
Zwischenüberschrift:
Neu: Stadt zahlt Zuschüsse für Dachbegrünung und Bäume
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Lieber eine " Augenweide" als ein langweiliges Dach

Neu: Stadt zahlt Zuschüsse für Dachbegrünung und Bäume

Mit 25 000 Euro will die Stadt Anreize schaffen, damit Dächer begrünt und Bäume gepflanzt werden. Das neu aufgelegte Förderprogramm tritt an die Stelle der so genannten Öko-Auflagen, die von der CDU / FDP-Ratsmehrheit abgeschafft wurden. Für eine Dachbegrünung legt die Stadt maximal 4 000 Euro dazu, für einen Baum 100 Euro.

Vor kurzem wurden Bauherren in Osnabrück noch verpflichtet, ihre Flachdächer von Schuppen oder Garagen zu begrünen. Diesen Zwang hat die Ratsmehrheit von CDU und FDP als eine ihrer ersten Amtshandlungen abgeschafft und zugleich ein Förderprogramm in Aussicht gestellt. Dieses seit Monaten erwartete Programm stellte Umweltdezernent Dr. Dieter Zimmermann jetzt vor.

Neu ist, dass der städtische Zuschuss nicht nur von Privatleuten, sondern auch von Firmen in Anspruch genommen werden kann. Gefördert wird eine Dachbegrünung sowohl auf bestehenden Dächern als auch auf Neubauten. Bedingung ist aber, dass zuvor ein Antrag beim Fachbereich Grün und Umwelt gestellt wird. Darauf weist der zuständige Sachbearbeiter Frank Bludau hin. Zu den Voraussetzungen gehört außerdem, dass mindestens zehn Quadratmeter Dachfläche begrünt werden und sechs Zentimeter Substrat aufgetragen werden.

Baumpflanzungen werden gefördert, wenn es sich um heimische Laubbäume wie Feldahorn, Rotbuche oder Silberweide handelt. Auch hier gilt, dass erst zum Antrag und erst dann zum Spaten gegriffen wird.

Ziel des Förderprogramms ist es, das Stadtklima zu verbessern und - bei Gründächern - etwas für die Regenrückhaltung zu tun. Wer sich für ein Gründach entscheidet, genieße noch weitere Vorteile, sagt Ulrich Greifen vom Fachbereich Grün und Umwelt. Die Lebensdauer der Dachhaut sei um ein Vielfaches höher als beim konventionellen Flachdach und zugleich sei der Anblick einer solchen " Augenweide" unvergleichlich schöner.

Die Frage ist nun, ob 25 000 Euro reichen, zumal Anträge über 3 500 Euro bereits vorliegen. Für den Fall, dass das Programm gut angenommen werde, habe die Politik schon eine Aufstockung des Etats signalisiert, betont Umweltdezernent Zimmermann. Fragen zum Förderprogramm beantwortet Frank Bludau vom Fachbereich Grün und Umwelt, Telefon 323-3150. (rll)

MIT GUTEM BEISPIEL will Umweltdezernent Dr. Dieter Zimmermann vorangehen. Auch er hat das Dach seines Schuppens in Sutthausen begrünt.Foto: Elvira Parton
Autor:
rll


Anfang der Liste Ende der Liste