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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Grünflächenpflege: Stadt braucht Hilfe
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Bürger sollen Lösungen mitentwickeln - Drei Veranstaltungen angeboten
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Grünflächenpflege: Stadt braucht Hilfe

Bürger sollen Lösungen mitentwickeln - Drei Veranstaltungen angeboten

" Wie geht es weiter?", fragt Detlef Geräts vom städtischen Fachbereich Grün und Umwelt und möchte aus einer Zwickmühle von Beschwerden über die Grünflächenpflege einerseits und einem Personaldefizit in seinem Zuständigkeitsbereich andererseits herauskommen. Osnabrücker Bürger, die an dem Thema " Grün in der Diskussion" interessiert sind, sollen ihm in Stadtteilforen mit Anregungen und Ideen behilflich sein.

Etwa 1 800 einzelne Grünflächen müssen von den Bediensteten der Stadt Osnabrück betreut und gepflegt werden. Mit insgesamt 501 Hektar, das entspricht einer Fläche in der Größe von etwa 700 Fußballfeldern, nehmen die Grünanlagen rund 4, 2 Prozent der gesamten Fläche der Hasestadt ein. " Osnabrück hat damit im Vergleich zu Städten gleicher Größenordnung eine gute Ausstattung von Grün", freut sich Detlef Gerdts als Leiter des Fachbereichs.

Sein Problem ist aber, dass er die städtischen Grünflächen mit einer sinkenden Mitarbeiterzahl betreuen und pflegen muss. Und das, obwohl ihm ein externes Gutachten bereits 1998 einen Mangel von sechs Arbeitskräften bescheinigt hatte. Nach der Auswertung des 2001 fertig gestellten digitalen Grünflächenkatasters, das insbesondere auch den unterschiedlichen Pflegeaufwand der Grünflächen mit berücksichtigt, wurde sogar ein noch größeres Fehl an Arbeitskräften deutlich. " Danach fehlen uns sogar 17 Arbeitskräfte", verdeutlicht auch Klaus Schröder, Fachdienstleiter für Grünflächen. Dem Personalmangel stehen unter anderem durch Ausweisungen neuer Baugebiete eine wachsende Zahl von Grünflächen gegenüber.

" Die Schere geht immer weiter auseinander", sagt Gerdts zu seiner Misere. Ihn verwundern daher nicht die Beschwerden aus der Bevölkerung über mangelhaft gepflegte Anlagen. Häufig geht es dabei um Müll: Zehn Prozent der städtischen Gärtner sind mit dem Einsammeln von Abfall, darunter etwa 300 000 Glasflaschen pro Jahr, beschäftigt.

Da er wegen der anhaltenden kommunalen Finanzknappheit kaum mit der Einstellung neuer Arbeitskräfte rechnen kann, will Gerdts mit seinen Kollegen jetzt neue Wege beschreiten. " Reden Sie mit!", fordert er alle Bürger der Stadt auf, sich in drei Stadteilforen an der Diskussion um die Grünflächenpflege und auf der Suche nach adäquaten

Broschüre: Grün in der Diskussion

Lösungsmöglichkeiten zu beteiligen.

Die Foren finden dazu am 4. Juni für den Bezirk Nord-West und am 11. Juni für den südlichen Bezirk, jeweils im Stadthaus I, Raum 817 / 818, sowie am 6. Juni für den Bezirk Ost im Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße jeweils von 18 bis 21 Uhr statt. Im Rahmen der Statteilforen veranstaltet der Fachbereich Grün und Umwelt für alle Bürger, die sich an dem Dialog zur Grünflächenpflege beteiligen, ein Gewinnspiel mit attraktiven Preisen.

Weitere Informationen zu den Statteilforen stehen in der Info-Broschüre " Grün in der Diskussion", die jetzt in allen Filialen der Stadtsparkasse, bei der Bürgerinformation in der Krahnstraße sowie bei den Bäckereien Coors, Grawe und Wellmann ausliegen.

Informationen zum Gewinnspiel stehen ab heute auf der Internetseite der Stadt Osnabrück under www.osnabrueck.de.( dm)

DIE PFLEGE VON GRÜNFLÄCHEN kostet Zeit. Hier sorgen Rainer Tepe (links) und Thomas Janfrüchte am Rathenau-Denkmal für den schmucken Zustand der Beete. Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
dm


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