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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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CDU will neue Arbeitsgruppe zum Neumarkt
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Grüne drängen auf Entscheidung
Artikel:
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CDU will neue Arbeitsgruppe zum Neumarkt

Grüne drängen auf Entscheidung

Heute wird der Stadtentwicklungsausschuss beraten, wie es am Neumarkt weitergehen soll. Die CDU-Fraktion schlägt vor, eine neue Arbeitsgruppe einzurichten. Währenddessen drängen die Grünen auf eine baldige Entscheidung. Und der Arbeitskreis Stadtplanung der Lokalen Agenda 21 fordert, den seit längerem geplanten Architektenwettbewerb jetzt auszuschreiben.

Im Raum steht der Vorschlag aus dem Bürgergutachten, den Neumarkt für den Autoverkehr zu sperren. Nachdem sich SPD, FDP und Grüne für eine solche Lösung ausgesprochen haben, wollen sich die Christdemokraten noch nicht festlegen. Der CDU-Politiker Wolfgang Klimm, der auch Vorsitzender des Stadtentwicklungsausschusses ist, will nun alle Beteiligten an einen Tisch holen: Stadtplaner und Verkehrsexperten, die IHK, die Einzelhändler aus dem Tunnel und die Bürgergutachter, dazu Vertreter aus der Politik.

Einen entsprechenden Antrag hat die CDU-Fraktion für die heutige Sitzung vorbereitet. Gegenüber unserer Zeitung erklärte Klimm, er " persönlich" könne sich den Neumarkt gut als " toll gestalteten Platz" vorstellen. Aus diesem Grund sei ein Architektenwettbewerb sinnvoll. Zuvor müssten jedoch noch viele Fragen geklärt werden, ein " Schnellschuss" würde der Sache schaden. Die CDU tritt zugleich dafür ein, die vom Verkehrsgutachter gevas vorgeschlagenen Optimierungen am Berliner Platz und an der Wallkreuzung mit dem Neuen Graben zügig umzusetzen.

Die Grünen halten den von der CDU vorgeschlagenen Arbeitskreis erst dann für sinnvoll, wenn die Politik die Rahmenbedingungen festgesetzt habe. Das Bürgergutachten habe ein eindeutiges Ergebnis gebracht, schreibt Sabine Bartnik, die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Ratsfraktion, in einer Pressemitteilung. Die wichtigen Entscheidungen dürften jetzt nicht aufgeschoben werden, jegliche " Verzögerungstaktik" schade der Entwicklung am Neumarkt.

In dieselbe Kerbe schlägt der Arbeitskreis Stadtplanung der Lokalen Agenda 21. Die Zeit sei reif für einen Architekten oder Planerwettbewerb, schreibt Arbeitskreissprecher Rolf Brinkmann in einer Pressemitteilung. Die Argumente gegen eine Sperrung des Neumarkts klängen genauso wie vor 30 Jahren die Vorbehalte gegen eine Umwidmung der Großen Straße zur Fußgängerzone. Eine Stadt werde durch ein verkehrsberuhigtes Zentrum attraktiv, das zeige das Beispiel Lübeck. Wenn die Innenstadt gegen die Supermärkte auf der grünen Wiese bestehen wolle, müsse sie nicht nur auf gute Geschäfte, sondern auch auf Urbanität, Erlebnisqualität und urbane Vielfalt setzen.

Der Stadtcntwicklungsausschuss tagt heute um 17 Uhr im Rathaus. (rll)
Autor:
rll


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