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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Politiker: Heckenrodung muss Konsequenzen haben
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Harsche Kritik an Köster Bau AG im Stadtentwicklungsausschuss
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Politiker: Heckenrodung muss Konsequenzen haben

Harsche Kritik an Köster-Bau im Stadtentwicklungsausschuss

Mit harscher Kritik wurde im Stadtentwicklungsausschuss die Köster Bau AG überzogen. Sprecher von CDU, SPD und Grünen forderten unisono, dass die illegale Rodung der 70 Meter langen Hecke an der Anton-Storch-Straße Konsequenzen haben müsse. Wie es heißt, muss Köster ein Bußgeld und Schadenersatz zahlen.

" Unsensibel" und " schwer erträglich" nannte der SPD-Politiker Ulrich Hus das Vorgehen der Baufirma. Mit Nachpflanzen sei es nicht getan, meinte auch Sahine Bartnik von den Grünen: " Das ist ja gewachsen, das kann man nicht wiederherstellen." Der Ausschussvorsitzende Wolfgang Klimm forderte, dass - Köster bei der Wiedergutmachung noch etwas drauflegen müsse. Und sein Parteifreund Heinz-Josef Klekamp äußerte Zweifel, dass es sich bei der Heckenrodung um ein Missverständnis gehandelt hat. Nicht auszuschließen sei " ein gewisser Vorsatz".

Ob Missverständnis oder nicht - für das Abholzen der Hecke habe Bauunternehmer Dieter Köster die volle Verantwortung übernommen, berichtete Detlef Gerdts vom Fachbereich Grün und Umwelt dem Stadtentwicklungsausschuss. Inzwischen hätten die Stadtgärtner den Wall wieder bepflanzt, und zwar in der selben Zusammensetzung wie 1993. Auch ein großer Baum, ebenfalls Opfer der Rodung, sei inzwischen ersetzt worden. Mehr könne man im Augenblick nicht tun, meinte Gerdts. Schade sei nur, " dass wir dadurch zehn Jahre verloren haben".

Die Stadt werde für Köster ein Bußgeld verhängen und Schadenersatz fordern, kündigte der Fachbereichsleiter an. Mit Kritik hielt er sich auffallend zurück. Die Rodungsaktion kurz vor Ostern sei " sehr bedauerlich", meinte Gerdts, Köster habe aber auf seinem Baugrundstück in ökologischer Hinsicht mehr getan, als von ihm erwartet wurde. Auf dem Gelände seien größere Kaiserlinden gepflanzt worden als gefordert, und nun werde wohl auch zusätzlich das Dach vom Werkstattgebiiude begrünt. (rll)
Autor:
rll


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