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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Praktischer Unterricht im Fach "Energie sparen"
Zwischenüberschrift:
Domschule nimmt neues Heizungssystem in Betrieb
Artikel:
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Originaltext:
DIE DOMSCHULE hat ein neues, umweltfreundliches Heizungssystem. Claudia Sturm, Leiterin der O-Stufe Dom, Generalvikar Theo Paul, Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Bundesumweltstiftung, Ludger Jansen, Leiter der Domschule, Dr. Winfried Verbürg, Leiter der Abteilung Schulen des Bistums, und Alois Bahre vom Schulverwaltungsreferat (von links) würdigten einhellig den " Multiplikatoreneffekt" der schuleigenen Anlage. Foto: Michael Hehmann

Praktischer Unterricht im Fach " Energie sparen"

Domschule nimmt neues Heizungssystem in Betrieb

Eine 140 Quadratmeter große Solaranlage wird die Warmwasserversorgung der Domschule und Orientierungsstufe Dom in Osnabrück unterstützen. " Das Wärme- und Energieversorgungssystem der Schulen soll auf den neuesten und damit schonenden Stand der Technik gebracht werden", sagte Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (BDU).

92 000 Euro Fördergelder aus dem Topf der DBU übergab Brickwedde an Generalvikar Theo Paul. Das Modellprojekt sei ein erster Schritt des Bistums Osnabrück auf dem Weg zu einem " Energiecontrolling" für alle weiteren Gebäude, so der Generalsekretär. Brickwedde betonte den " Multiplikatoreneffekt" dieses Vorhabens: " Durch die Einbindung alternativer Energieformen in den Schulalltag überträgt sich diese Idee in die Umwelt der Schüler", sagte er.

Neben der solarthermischen Anlage ist eine kleinere Photovoltaikanlage geplant, die den erzeugten Strom ins Netz einspeist. Während der Bauphase der beiden Solaranlagen können Schülerpraktika in Zusammenarbeit mit den Firmen geplant werden. Vor Ort soll dann eine Anzeigetafel auf die aktuellen und bereits erwirtschafteten Erträge der Anlagen aufmerksam machen. Die Solaranlagen werden im Zuge der Modernisierung der Heizungssysteme der Schulen gebaut.

Die Gesaintkosten werden bei insgesamt 470 000 Euro liegen. Allerdings sei die Förderung nur auf das bezogen, was " über das konventionelle hinausgeht", so Brickwedde. Das sind rund 75 500 Euro für die thermische Anlage, 73 000 Euro für die Photovoltaikanlage und 7 700 Euro für die Anzeigetafel.

Dr. Winfried Verbürg, Leiter der Abteilung Schulen und Hochschulen des Bistums, rechnet mit einer Energieersparnis bei der Warmwasserbereitung durch die Solaranlage von 80 Prozent. Mit der Modernisierung des Heizungssystems und der Einrichtung der Photovoltaikanlage sollen die Energiekosten der Schulen um 50 Prozent gesenkt werden. Die pädagogische Wirkung einer solchen Anlage hob auch Ludger Jansen, Schulleiter der Domschule, hervor. Er bezeichnete die Anlage als " innerschulischen Lernstandort".
Autor:
mw


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