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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Die Natur mit Neugier und Begeisterung erobern
Zwischenüberschrift:
Junge Leute für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr gesucht
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Die Schulzeit ist vorbei - was nun? Ausbildung, weiterführende Schule oder nach dem Abitur vielleicht studieren? Jungen Menschen, die sich für ökologische Themen begeistern und auch gerne mit Kindern zu tun haben, bieten das Umweltbildungszentrum und der technischökologische Lernstandort " Nackte Mühle" die Chance, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) zu absolvieren.

Für zwölf Monate, von Anfang September bis Ende August, können Interessierte zwischen 16 und 26 Jahren im Museum am Schölerberg und an der Nackten Mühle erlebnisorientiert arbeiten und dabei auch ihre eigenen Wünsche und Ideen für ihr Betätigungsfeld einbringen. Denn zum 31. August endet das Jahr der FÖJler Sabrina Campe und Daniel Kleine-Huster, Nachfolger werden noch gesucht.

" Das Jahr ist vor allem eine Orientierungphase, in der man seine eigenen beruflichen Perspektiven entwickeln kann", sagt Museunisdirektor Dr. Dietmar Grote. Für Daniel Kleine-Huster bedeutet dies, dass er sich seine Schwerpunkte selbst sucht. Weil der Abiturient gerne selbstständig arbeitet, plant er etwa Veranstaltungen im Museum mit, erledigt Büroarbeiten und kümmert sich um Info-Bestellungen, die telefonisch und per Post eingehen.

" Einen Großteil meiner Arbeit macht die Betreuung von Schulklassen aus. Es macht Spaß, Naturthemen kindgerecht aufzubereiten", erzählt der 20-Jährige. Daniel hat bereits den Entschluss gefasst, nach dem FÖJ Grundschullehramt zu studieren. Im Museum erklärt er den Jungen und Mädchen zum Beispiel die momentane Ausstellung " Bodenwelten". Mit Kindern der Rosenplatz-Grundschule beschäftigte er sich im Museum und der Schule mit Fossilien und Saurierspuren, Maulwürfen und Kleintierorganismen - am Mikroskop und mit Präparaten.

Gleichzeitig erarbeitet er mit seiner FÖJ-Kollegin Sabrina Campe einen kleinen " Naturerlebnisführer" für die Stadt. Auch an der Nackten Mühle werden Umweltbildungsveranstaltungen mit Schulklassen organisiert, Flyer gestaltet und zum Beispiel ein Kräutergarten betreut. Freude am Umgang mit Mensch und Natur sowie Spaß am kreativen Arbeiten mit Kindern sollten die Interessierten mitbringen.

" Bestimmtes Vorwissen ist aber nicht Voraussetzung", erklärt FÖJ-Betreuerin Gudrun Lübker-Suhre. " Wichtig sind Begeisterungfähigkeit und Neugierde." Denn die Mädchen etwa, die hier seit 1999, als das FÖJ zusammen mit dem Landesamt für Ökologie eingerichtet wurde, ihr Jahr absolvierten, hätten sich mehr für kreative Dinge wie das Gestalten von Ausstellungen interessiert. " Es geht darum, so viel zu sehen und mitzumachen wie möglich", so Lübker-Suhre. Neigungen sollen gestärkt und gefördert werden. Vergütet wird das Freiwillige ökologische Jahr zwar in etwas bescheidenerem Umfang wie etwa der Zivildienst, bei manchen privaten Veranstaltungen bestehe aber durchaus die Möglichkeit, sich etwas nebenher zu verdienen.

Interessenten für das FÖJ melden sich im Museum am Schölerberg unter Telefon 5 6003-0 oder bei der Nackten Mühle, Telefon 4 4067 87. Die Bewerbungsfrist endet offiziell am 31. März. " Aber wer sich noch etwas später bewirbt, der wird trotzdem von uns hören", verrät Grote. (klm)

DIE KINDGERECHTE Aufarbeitung von Naturthemen macht Daniel Kleine-Huster während seines Freiwilligen Ökologischen Jahrs im Umweltbildungszentrum besonders viel Spaß. Foto: Gert Westdörp
Autor:
klm


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