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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Ein neues Angebot für Turmfalken
Zwischenüberschrift:
Berufsschüler engagieren sich an der Burenkamp-Scheune für Vogelschutz
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Ein neues Angebot für Turmfalken

Berufsschüler engagierten sich an der Burenkamp-Scheune für Vogelschutz

Nicht für jeden ist diese schwindelerregende Arbeit etwas: Im Korb eines Hubsteigers brachte jetzt Tobias Kiesch, Schüler der Berufsbildenden Schulen Osnabrück-Haste, in neun Meter Höhe einen Nistkasten für Turmfalken an der Scheune des ehemaligen landwirtschaftlichen Anwesens Rubesa am Burenkamp an. Unterstützt wurde er dabei von Ulrich Hörnschemeyer vom städtischen Umweltamt.

Die Installation bildete den Abschluss der Zusammenarbeit zwischen der Ausbildungsstätte und der städtischen Umweltverwaltung, in deren Rahmen 20 Schüler für die Kompensationsfläche Nisthilfen für verschiedene Vogelarten gezimmert hatten.

Jürgen Preckwinkel, Lehrer der Berufsbildenden Schulen, hatte Ende vergangenen Jahres eine Zusammenarbeit angeregt, die Bestandteil des Berufsvorbereitungsjahres Fachpraxis Agrar sein sollte. Fachbereichsleiter Detlef Gerdts und Frank Bluclau von der unteren Naturschutzbehörde schlugen vor, die Kooperation im Rahmen der Arbeiten an der Kompensationsfläche Burenkamp durchzuführen.

Die 16 und 17 Jahre alten Schüler fertigten unter der Leitung von Preckwinkel und seinem Kollegen Hendrik Leewe die Nisthilfen für Höhlenbrüter und brachten vergangene Woche bereits 15 der Kästen an. Zuvor hatte sie Bludau über die Arbeiten am Burenkamp informiert und ihnen die Zielsetzung des Projekts erläutert. Die 25 000 Quadratmeter messende Kompensationsfläche, auf der nur die zentrale Scheune erhalten wurde, ist als Naturersatz für ein nahegelegenes Automobilcenter und Wohnbebauungen entstanden. Vor zwei Jahren hatten die Arbeiten begonnen. Mittlerweile sind 150 Obstbäume, frei wachsende Hecken und ein Waldmantel angepflanzt sowie zwei Teiche angelegt worden, damit das Gebiet von Vogelwild und Säugetieren besiedelt werden kann.

Eine Schleiereule, die zu den geschützten Tieren gehört, hat bereits in der Scheune ihr neues Quartier bezogen, ebenso haben sich Hausrotschwänze, Bachstelzen oder Feldsperlinge angesiedelt. Die Naturschützer hoffen, dass die sehr seltenen Steinkäuze hier nisten werden. Besonders erfreut sind die Mitarbeiter des Fachbereichs, dass das Projekt im Stadtbereich verwirklicht werden konnte, so dass die Anwohner den Reiz des Naturlebens genießen können. (hmd)

AUF DEN TURMFALKEN hoffen Ulrich Hörnschemeyer und seine Mitstreiter, die jetzt an der alten Scheune im Burenkamp diesen Nist kästen befestigten. Foto: Gert Westdörp
Autor:
hmd


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