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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ein altes Gleis macht den Weg für Expansionen frei
Zwischenüberschrift:
Neun Firmen im Fledder profitieren von einem Rückbau
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Originaltext:
Ein altes Gleis macht den Weg für Expansionen frei

Neun Firmen im Fledder profitieren von einem Rückbau

Ein kaum noch genutztes Bahngleis im Hinteren Fledder soll zurückgebaut und die dadurch freiwerdenden 8 300 Quadratmeter Fläche an angrenzende Firmen verkauft werden. Dadurch ergeben sich nach Auskunft der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO) für bekannte Osnabrücker Unternehmen reizvolle Expansionsmöglichkeiten oder Betriebsoptimierungen. WFO-Geschäftsführer Wolfgang Gurk rechnet noch in diesem Jahr mit einem Freiwerden der Trasse.

" Das Entwidmungsverfahren für das Gleis läuft jetzt an, nachdem die DB-Cargo erklärt hat, kein Interesse mehr an diesem Bahnstrang zu haben", berichtete Gurk. Er sprach von einer " völlig unspektakulären" Maßnahme, die aber gleichwohl für die beteiligten Unternehmen nur Vorteile bringe.

Angestoßen worden war die Initiative von der Firma Meyer & Meyer, die die Gleistrasse auf ihrem Gelände für eine Hallenumfahrt nutzen will und damit dann interne Verkehre auf eigenem Betriebsgelände abwickeln kann. Bislang mussten die Lkw-Fahrer über die Straße Hettlicher Masch von einem Betriebsteil zum anderen pendeln.

Neun Firmen sind zur Zeit über die Trasse gleiserschlossen. Bis auf Egerland und Karmann haben aber alle ihre Gleisanschlussverträge mit der Stadt bereits im Jahr 2000 gekündigt.

Karmann nutzt das Gleis nach Angaben der WFO ausschließlich zum Rangieren. Egerland rechnet zwar mit zunehmender Gleisnutzung in den nächsten Jahren, erhielte aber bei einem Rückbau dieses einen Gleises eine dritte Be-und Entladerampe. " Das führt zu kürzeren Ladezeiten und erhöht die Wirtschaftlichkeit", so Gurk.

Die Firmen Wilhelm Geilfuß und B.V.G. Hollenberg wollen demnach ihre Grundstücke ebenfalls um Flächen der Gleistrasse arrondieren.

" Der Elektrogroßhandel Wilhelm Koch steht vor einer weitreichenden Expansion", betonte Gurk. Bauliche Erweiterungen würden sich im südlichen Teil des Firmenareals nur realisieren lassen, wenn die Trasse überbaut werden könne. Denkbar sei dadurch die Schaffung von 200 zusätzlichen Arbeitsplätzen.

" Es ist jetzt die Kunst, alle Beteiligten unter einen Hut zu bringen", erklärte Gurk. Entsprechende Einzelgespräche mit den Firmen seien aber angelaufen.

Da der hintere Teil des Gleises ohnehin stark sanierungsbedürftig ist und nicht genutzt wird, kann dieser Bereich nach den Vorstellungen der WFO problemlos zurückgebaut werden. Der Verkauf dieser Grundstücke spüle kurzfristig 400 000 Euro in die Kasse der Stadt, von denen aber der Rückbau bezahlt werden müsse. Wegen der Nutzung durch Karmann und Egerland müsse zudem der vordere Gleisabschnitt saniert werden. (fr)

NUTZLOS präsentiert sich das Gleis im Fledder. Foto: Michael Hehmann
Autor:
fr


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