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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Lokales und Provinzielles.
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
In unseren städtischen Anlagen am Wall haben neuerdings die tropischen Pflanzen eine erfreuliche und dem Gesamtbilde in hohem Maße zustatten kommende Bereicherung erfahren. Von besonderem Reize war immer schon die an beiden Enden mit Palmen besetzte Rasenfläche gegenüber dem Lyzeum, und auch gegenwärtig, lenkt sie die Aufmerksamkeit der Vorübergehenden unwillkürlich auf sich. Die dort aufgestellten Palmen lassen in ihrer gesunden Ueppigkeit erkennen, daß sie unter sorgsamer Pflege den langen Winter recht gut überstanden haben. Wer weiter nach dem Hasetore zu wandert, wird an den wohlgepflegten Zierbeeten, wie man sie allenthalben (nicht zuletzt vor dem Stadtkrankenhause) antrifft, an dem Strauch= und Rankengrün des höchst malerisch wirkenden Bucksturmes, an den gelben Blütentrauben des Goldregens und manch anderem lieblichen Blumenschmuck lebhafte Freude empfinden.
Ein äußerst anziehendes Bild ist aber neuerdings zwischen dem alten " Bürgergehorsam" und der Vitischanze in Gestalt eines überaus vornehm wirkenden Kunstbeetes entstanden, dessen Mittelstück ein schmucker Palmenhain darstellt, während die Umrahmung durch andere, in geschmackvoller Disposition und Farbenwirkung zusammengestellte Blumen= und Pflanzengruppen oder = Kreise gebildet wird. Früher stand an der Stelle eine mächtige Pappel, ..., die ... den Nachteil hatte, daß sie den Rasen nicht zur Entwicklung kommen ließ und auch für das in unmittelbarer Nähe wachsende Baum= und Strauchwerk keineswegs vorteilhaft war. Wer die vorerwähnte Zieranlage sieht - beiderseits hat man außerdem Buschwerk angepflanzt und dazwischen je eine Ruhebank aufgestellt -, wird das Verschwinden der Riesenpappel kaum bedauern, sondern gern anerkennen, daß unsere Stadtgärtnerei hier einem recht glücklichen Gedanken Leben und Gestalt verliehen hat.


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