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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Erscheinungsdatum:
aus Zeitung:
Inhalt:
Überschrift:
Nur mit Autobahnabfahrt
Zwischenüberschrift:
Gewerbegebiet Lotte / Atter: Mehrheit für Prüfung
Artikel:
Kleinbild
Originaltext:
Nur mit Autobahnabfahrt

Gewerbegebiet Lotte / Atter: Mehrheit für Prüfung

Die Lage erschien paradox: Während die Liberalen eine weitere Beteiligung Osnabrücks am möglichen Gewerbegebiet Lotte / Atterfeld ablehnen, votieren die Grünen mit der SPD dafür, die Möglichkeiten eines solchen Projektes zu überprüfen.

Die rot-grüne Zählgemeinschaft bezeichnete jetzt mit ihrer Mehrheit Überlegungen zu einen interkommunalen Gewerbegebiet im Westen Osnabrücks als sinnvoll. Voraussetzung für weitere Planungen sei die Klärung der Verkehrserschließung dieses möglichen Gebietes. Ein zusätzlicher Autobahnanschluss müsse die Wohngebiete in Lotte sowie Atter und Atterfeld entlasten. Die Bürger müssten frühzeitig an der Planung beteiligt werden, Folgen für die Umwelt seien zu untersuchen.

Die UWG in Atter misstraut Bekundungen der Verwaltungsspitzen von Lotte, Osnabrück und vom Kreis Steinfurt, nach denen sich das Projekt noch in einer ganz frühen Phase befinde. Die Unabhängigen, die auch für den Rat kandidieren, vermuten, dass die Pflöcke schon eingerammt sind. Das Misstrauen sei verständlich, so Christian Wulff (CDU), nachdem sich das Wohngebeit Neu-Atterfeld trotz gegenteiliger Prognosen der Ratsmehrheit inzwischen zum Problemgebiet entwickelt habe.

Wahlkampfbedingte Panikmache, das war dagegen die Bewertung der Zählgemeinschaft. Auch den FDP-Antrag, ansiedlungswilligen Firmen Gewerbeflächen an anderen Stellen im Stadtgebiet anzubieten, bezeichnete Rot-Grün als populistisch. Auch für einen CDU-Antrag, weitere Mischgebiete für die Nahversorgung der Atteraner auszuweisen, lehnte die Mehrheit ab. Ein Gewerbegebiet an dieser Stelle biete ungeheure Standortvorteile. Grundsätzlich seien Pläne zu unterstützen, die die interkommunale und regionale Zusammenarbeit in der Region Osnabrück stärken. Gegenseitige Konkurrenz der Nachbarkommunen seien zu vermeiden. (swa)
Autor:
swa


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