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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
"Trinkwasser darf nicht aufs Spiel gesetzt werden"
Zwischenüberschrift:
Protest gegen geplantes Gewerbegebiet in Voxtrup
Artikel:
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Originaltext:
" Trinkwasser darf nicht aufs spiel gesetzt werden"

Protest gegen geplantes Gewerbegebiet in Voxtrup

Die Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) macht gegen das geplante Gewerbegebiet zwischen der Meller Landstraße und der Autobahn A 30 mobil. In einer von ihr veranstalteten Versammlung gab es kein Verständnis für die Absicht, im Voxtruper Trinkwasserschutzgebiet Betriebe anzusiedeln.

Die CDU / FDP-Ratsmehrheit hatte beschlossen, das östlich vom Gasthaus Rahenkamp gelegene Ackerland als mögliches Gewerbegebiet in den Flächennutzungsplan aufzunehmen. In einer öffentlichen Versammlung der UWG wurden diese Pläne abgelehnt: " Trinkwasser ist ein lebenswichtiges Nahrungsmittel, und dies darf nicht so einfach aufs Spiel gesetzt werden", fasst die UWG in einer Pressemitteilung zusammen. Gutachten von 1982 und 1989 hätten deutlich gemacht, dass eine Bebauung an dieser Stelle problematisch sei. Die Änderung des Flächennutzungsplans werde erhebliche Kosten verursachen, vor allem für neue Gutachten, schreibt die UWG. Dieses Geld könne sich die Stadt sparen. Eine weitere Folge sei absehbar: Trinkwasser, das jetzt in Voxtrup gewonnen wird, müsste bei einer Bebauung der Fläche anderweitig bezogen werden. Auf diese Weise müssten alle Bürger der Stadt mit einem steigenden Wasserpreis rechnen. CDU und FDP sollten ihr Vorhaben aufgeben und auf die Änderung des Flächennutzungsplans verzichten, fordert die Unabhängige Wählergemeinschaft in ihrer Pressemitteilung.

Vom Fachbereich Städtebau wurde bestätigt, dass ein " reguläres Verfahren" laufe, um das geplante Gewerbegebiet in Voxtrup entsprechend dem Ratsbeschluss in den Flächennutzungsplan aufzunehmen. Das gelte auch für 22 weitere geplante Flächen im Stadtgebiet, teilte Franz Schürings mit, der Leiter des Fachbereichs Städtebau. Für das Areal in Voxtrup seien noch einige Voruntersuchungen zur Ökologie und zum Grundwasser notwendig. Wenn die Ergebnisse vorliegen, folge der zweite Schritt: Dann sollen die Entwürfe im Rahmen der Bürgerbeteiligung öffentlich ausgelegt werden.( rll)

PROTEST gegen das geplante Gewerbegebiet an der Autobahn A 30: Die UWC befürchtet gravierende Auswirkungen auf den Trinkwasserschutz. Foto: Uwe Lewandowski
Autor:
rll


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