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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Iburger Straße wird im April zum Nadelöhr
Zwischenüberschrift:
Zeitweilig nur eine Fahrspur für alle
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Originaltext:
Iburger Straße wird im April zum Nadelöhr

Zeitweilig nur eine Fahrspur für alle

Jahrelang haben Autofahrer und Anlieger den Ausbau der Iburger Straße herbeigesehnt. Im April wird es ernst, und dann kommt es gleich knüppeldick: Drei bis vier Wochen lang muss sich der gesamte Autoverkehr am Rosenplatz eine Fahrspur teilen. An der Eisenbahnbrücke soll es an einer Baustellenampel abwechselnd stadteinwärts oder stadtauswärts gehen. Die Bauarbeiten an der Iburger Straße werden voraussichtlich drei Jahre dauern.

20 000 Fahrzeuge quälen sich Tag für Tag durch die Iburger Straße. Die Eisenbahnbrücke am Rosenplatz ist das Nadelöhr, das den Planern schlaflose Nächte beschert. Für die Iburger Straße galt bislang die Devise, dass während der Bauarbeiten eine Spur für jede Fahrtrichtung bleiben sollte. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Am Rosenplatz wird man sich im April auf lange Schlangen einstellen müssen.

" Wir hoffen, dass der Verkehr aus dem Südkreis großräumig über die Autobahn ausweicht", sagt Jürgen Schmidt vom Fachdienst Straßenbau der Stadt Osnabrück. Gleichwohl rechnet er mit massiven Beeinträchtigungen entlang der Iburger Straße. Aber auch die angrenzenden Viertel werden nicht unbehelligt bleiben. Die Stadt hat es einkalkuliert, dass sich viele Autofahrer einen " Schleichweg" durch die Wohngebiete suchen werden. Beschwerden von Anwohnern sind programmiert.

Die Iburger Straße soll durchgehend zwei Spuren für Autos und zwei für Busse bekommen. Dazu kommen zwei Fußwege und Radwege, möglichst auch Parkplätze und ein Mittelstreifen. Bevor die Straße umgebaut wird, müssen die Stadtwerke die maroden Kanäle im Untergrund erneuern. Mit diesen Arbeiten soll am 2. April begonnen werden, und zwar von der Eisenbahnbrücke aus in Richtung Nahne. Für den Abschnitt zwischen Rosenplatz und Lutherkirche haben die Planer ein Jahr kalkuliert.

Wenn das Jahr um ist, wird die Straße nur eine provisorische Decke haben und noch nichts von ihrem neuen Profil erkennen lassen. Frühestens 2004 werden die Baumaschinen auf diesen Abschnitt zurückkehren und die Fahrspuren neu ordnen. Wenn die Stadt bis dahin nicht das Haus Iburger Straße Nr. 37 erworben hat, könnte sich die Fertigstellung um weitere Jahre verzögern. Schneller geht es auf dem Abschnitt zwischen der Lu-

Stadt wartet auf den Zuwendungsbescheid

therkirche und der großen Ampelkreuzung in Nahne. In Höhe des Bröckerweges wollen die Straßenbauer eine zweite Baustelle einrichten, voraussichtlich im Juni, wie Fachdienstleiter Schmidt ankündigt. Voraussetzung ist allerdings, dass der Zuwendungsbescheid über die Mittel aus der Landeskasse in diesen Wochen bei der Stadt eintrudelt. Denn erst dann können die Arbeiten ausgeschrieben werden.

Nach dem Fahrplan aus dem Fachdienst Straßenbau soll zuerst der Abschnitt zwischen Bröckerweg und Nahne fertig gestellt werden, anschließend das Teilstück zwischen Bröckerweg und Lutherkirche. Im Juni 2004 könnte es dann freie Fahrt geben. Vorausgesetzt, es gibt kein schlechtes Wetter und keine unvorhergesehenen Pannen. (rll)

HIER WIRD ES ENG: An der Eisenbahnbrücke bleibt dem Verkehr nur eine Spur. Foto: Gert Westdörp
Autor:
rll


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