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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Ökodorf: Baubeginn soll im Frühjahr 2002 sein
Zwischenüberschrift:
Heute Abend Informationsveranstaltung für Bauwillige
Artikel:
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Originaltext:
Ökodorf: Baubeginn soll im Frühjahr 2002 sein

Heute Abend Informationsverahstaltung für Bauwillige

Mit dem Ökodorf geht es jetzt voran. Die Genossenschaft, die auf dem Gelände der ehemaligen General Martini-Kaserne eine ökologische Reihenhaussiedlung errichten will, hat eine Kooperation mit der Niedersächsischen Landesgesellschaft (NLG) vereinbart. Für Interessierte, die im Ökodorf bauen wollen, findet heute um 19.30 Uhr eine Informationsveranstaltung in der Evangelischen Familienbildungsstätte (Anna-Gastvogel Straße 1) statt.

Die Pläne, nicht nur ökologisch bauen, sondern zugleich eine dörfliche Gemeinschaft für Jung und Alt einzurichten, entstanden in der ersten Hälfte der 90) er Jahre. In der Folgezeit haben sich die Interessenten zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen und das Grundstück aus der Bundesvermögensverwaltung gesichert. Längst hat die Stadt den Bebauungsplan verabschiedet, eigentlich könnte die ganze Siedlung längst stehen.

Verzögert wurde das Projekt aber, weil auf dem Gelände Altlasten lagern, deren Beseitigung sich die Genossenschaft nicht ans Bein binden wollte. Nach langen Verhandlungen wurde jetzt ein Ausweg gefunden: Die NLG kauft die Bauflächen von der Bundesvermögensverwaltung, tauscht den Boden aus und übernimmt die Erschließung. Sie verkauft die fertig erschlossenen Grundstücke dann an die Siedler. Von der Genossenschaft, der zurzeit 20 Mitglieder angehören, werden die Gemeinschaftsflächen und - einrichtungen erworben. Dazu gehören Stellflächen, ein Gemeinschaftshaus und das geplante Blockheizkraftwerk.

Auf die geplante Pflanzenkläranlage, die von der rotgrünen Ratsmehrheit gegen heftigen Widerstand im Bebauungsplan durchgesetzt wurde, will die Okodorf-Genossenschaft jetzt doch verzichten. " Die Kosten sind nicht tragbar", erklärten Heinrich Funke und Thomas Müller in einem Pressegespräch -" diese Kröte mussten wir schlucken".

Etwas mehr als 40 Wohnungen sieht das Konzept vor, mit einem Wärmedämmstandard, der die derzeitigen Vorschriften deutlich übertrifft. Ob Massiv- oder Holzbauweise, das können die Bauherren der einzelnen Zeilen gemeinschaftlich festlegen. Rund die Hälfte der Grundstücke sind noch zu vergeben. Nicht nur Häuslebauer, auch Investoren oder Bauträger können sich am Ökodorf beteiligen.

Die NLG will im Herbst mit dem Bodenaustausch beginnen. Baubeginn soll im Frühjahr 2002 sein. Weitere Auskünfte gibt es unter Telefon 9573330.( rll)
Autor:
rll


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