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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Einzelhandel und IHK begrüßen die Parkscheibe
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OPG: Einnehmeverlust von 1,2 Millionen Mark
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Die Vorstellungen der neuen Ratsmehrheit aus CDU und FDP, statt der Parkscheinautomaten flächendeckend die Parkscheibe einzuführen, wird vom Osnabrücker Einzelhandel und der IHK ausdrücklich begrüßt. Zurzeit gibt es 104 solcher Automaten im Stadtgebiet zum Stückpreis von 5100 Mark. Es kommen 284 Parkuhren dazu, die jeweils 500 Mark kosten.

" Wir begrüßen die schnelle Entscheidung der neuen politischen Mehrheit und deren Willen, rasch zur Tat zu schreiten", erklärte Horst Dreyer als Vorsitzender des Unternehmerverbandes Einzelhandel in der Stadt. Das oberirdische Parken sei bisher zu teuer gewesen. Den Parkhäusern dagegen bescheinigte Dreyer ein " vernünftiges Gebührensystem". " Aber das Parken in Osnabrück wurde "" an den Parkpreisen am Straßenrand gemessen, und da ist es gut, wenn wir dort bald andere Verhältnisse haben."

Für die Industrie-und Handelskammer Osnabrück-Emsland (IHK) sprach der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Hans-Jürgen Falkenstein mit Blick zu den verkehrspolitischen Vorschlägen der neuen Ratsmehrheit von " wichtigen Maßnahmen zur Stärkung des Oberzentrums Osnabrück". Sie sollten jetzt zügig umgesetzt werden. Die Parkscheibenregelung komme dem innerstädtischen Einzelhandel zugute. Allerdings sollte als " weiteres Signal" jetzt auch die Senkung der Gebühren in den Parkhäusern selbst in Betracht gezogen werden.

Grundsätzlich unterstreiche die IHK ihre Forderung nach rascher Erstellung eines neuen Generalverkehrsplans mit einem dreistufigen Stadtringsystem. In diesen Plan sollten auch die angekündigten Maßnahmen zur besseren Verkehrserschließung der City eingebettet werden, forderte Falkenstein.

Der Chef der Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG), Dr. Siegfried Hoffmann, bezifferte den Neuwert der Automaten und Uhren auf rund 530 000 Mark. Dazu kämen Demontagekosten von rund 2 000 Mark pro Automat und 100 Mark pro Uhr. Diese Kosten waren auch bei der Aufstellung fällig geworden. Für die Umstellung auf den Euro seien inzwischen zudem Ersatzteile für 130 000 Mark geliefert worden. Die Nettoeinnahmen an Uhren und Automaten für den städtischen Haushalt im Jahr 2000 gab Hoffmann mit 1, 2 Millionen Mark an.

" Ich kann mir vorstellen, dass mit Einführung der Scheibe der Straßenrand wieder attraktiver wird und gleichzeitig der Parksuchverkehr zunimmt", erklärte Hoffmann. Für die Parkhäuser der OPG müsse er gleichzeitig mit weniger Kurzparkern und entsprechenden Einnahmeverlusten rechnen. " Dabei hatten wir dort die Kurzpark-Tarife gesenkt, um Anreize zu schaffen." Für den Dauerparkbereich dagegen befürchtet Hoffmann keine Auswirkungen. (ff)

AUSGEDIENT haben nach dem Willen von CDU und FDP auch die Parkschein-Automaten. Fotos: Jörn Martens .

GROSCHENGRAB, ADE: Die neue Ratsmehrheit will die Uhren endgültig abschaffen.
Autor:
fr


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