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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Eine relativ kleine Straße gibt große Probleme auf
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Burenkamp: Einige Anlieger wollen Schlüssel für Sperre
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Eine relativ kleine Straße gibt große Probleme auf

Burenkamp: Einige Anlieger wollen Schlüssel für Sperre

Die geplante Sperrung des Burenkamps ist nicht ohne Tücken: Anlieger fordern dort weniger Verkehr, aber autofahrende Bewohner der Feldstraße wollen sich auch nicht vom Kalkhügel abschneiden lassen.

Die relativ schmale Straße zwischen der Straße An der Quellenburg und der Feldstraße hat sich im Lauf der Jahre zu einem beliebten Schleichweg entwickelt. Anlieger, Kleingärtner und Elternvertreter wollen aus Sicherheitsgründen zwar die Sperrung, aber einige Grundstücksbesitzer fordern Schlüssel für die vorgesehenen umklappbaren Pfosten. " Sonst sind wir vom Kalkhügel abgeschnitten", erklärte Uwe Harbolla für eine Gruppe von Hausbesitzern.

Auch diese Gruppe will sich einer erhöhten Sicherheit insbesondere für Schulkinder nicht in den Weg stellen. Der angrenzende Ortsteil Kalkhügel mit Schule, Kirchen, Kindergarten und Sparkasse sei aber bei einer Sperrung für sie mit dem Auto nur noch erreichbar, wenn sie einen großen Umweg in Kauf nähmen. " Es sind doch nur ein paar Häuser an der Feldstraße betroffen, da kann man uns doch Schlüssel für die Pfosten geben", so Harbolla.

Sein Nachbar Heinrich Grothaus, der Landwirtschaft betreibt, fordert ebenfalls einen Schlüssel. Die Brücke an der Kokschen Straße sei nämlich so niedrig, dass Lkw und Heuwagen nur über die Straße Kalkhügel sein Grundstück erreichen könnten.

Besonders erbost sind die Beschwerdeführer darüber, dass von Seiten der Stadt wegen der aktuellen Baustellen-Sperrung auf der Parkstraße der Schleichweg Burenkamp gerne als Umleitung in Anspruch genommen wird. " Erst danach soll dann alles dicht gemacht werden", ärgern sie sich.

Zu einer im Vorfeld stattgefundenen Anhörung seien sie zudem nicht eingeladen gewesen. Sie bezweifeln, dass dort die Interessen aller Grundstückseigentümer mit Nachdruck vertreten worden sind. " Aber noch einmal, wir wollen uns nicht querstellen, sondern lediglich Schlüssel für die Absperrungen haben", betonte Harbolla.

Stadtplaner Hans-Jürgen Apel verwies gestern darauf, dass es sich bei der ab Mai geplanten Sperrung nicht um einen Vorstoß der Stadtverwaltung gehandelt habe. " Da gab es ein ganz massives Drängen der Politik aus Sutthausen, das aus der Bevölkerung stark unterstützt wurde". In den geführten Gesprächen habe es daher auch eine intensive Beteiligung mit sehr konstruktiven Ergebnissen gegeben. " Eine relativ kleine Straße mit individuell großen Problemen", charakterisierte Apel die Lage.

Den Wunsch nach Schlüsseln für alle betroffenen Anlieger nahm der Stadtplaner zurückhaltend auf. Er sähe es lieber, wenn nur der Schul-Hausmeister einen solchen Schlüssel erhalte und Lkw-Fahrern öffne. Erfahrungen hätten eines gezeigt: Je mehr Schlüssel es gebe, umso häufiger würden die Pfosten nach dem Befahren nicht wieder aufgerichtet und abgeschlossen.

Dennoch müsse die Situation im Einzelfall noch einmal abgewogen und letztlich von der Politik entschieden werden. (fr)

SCHLEICHWEG BURENKAMP: Die Kritiker einer Total-Sperrung Uwe Harbolla, Stephan und Heinrich Grothaus sowie Paul Rother (von rechts) stehen dort, wo eine Pfostenreihe aufgebaut werden soll.

Foto: Klaus Lindemann
Autor:
fr


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