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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
"Nicht noch mehr Verkehr auf die Meller Straße"
Zwischenüberschrift:
Runder Tisch Schölerberg/Fledder: Fest im September
Artikel:
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Originaltext:
" Nicht noch mehr Verkehr auf die Meller Straße"

Runder Tisch Schölerberg / Fledder: Fest im September

Es war in allen Bürgerforen das Thema, das die Gemüter , am meisten erregte: Die Verkehrssituation in Wohngebieten. Auch der " Runde Tisch Schölerberg / Fledder" befasste sich jetzt mit diesen Fragen.

Ursprünglich hatte sich die Nachbarschaftsgruppe vor rund sechs Jahren zusammengefunden, um Ideen für Verbesserungen im Stadtviertel zu sammeln und der Verwaltung vorzuschlagen. Während der Treffen waren dann mehr und mehr Verkehrsprobleme in den Mittelpunkt gerückt.

Über den aktuellen Stand der Verkehrsplanungen im Viertel berichtete jetzt Sprecherin Monika Budke im Gemeindehaus der Lukaskirche. Zur Verkehrsberuhigung Am Riedenbach etwa lehne die Verwaltung eine komplette Einbahnstraßenregelung ab, so Budke. Lediglich im oberen Abschnitt könnte die Einbahnstraßenregelung umgedreht, die Zufahrt also über die Schölerbergstraße geführt werden: Ansonsten seien ein weiterer Zebrastreifen und striktere Parkregelungen angedacht.

Dass an der Meller Straße in Höhe des Blumengeschäfts " Hettlich" in Kürze eine weitere Querungshilfe (Insel) entstehen soll, wurde von den Teilnehmern begrüßt. Gefahrenstellen entstünden an der Straße aber auch durch Autos, die zum Teil oder ganz auf dem Radstreifen parkten. Hier müsse Abhilfe geschaffen werden, war man sich einig.

Zudem will der Runde Tisch darauf Einfluss nehmen, dass nach der Verlagerung der Zollverwaltung an die Meller Straße dort nicht auch die Abfertigung durchgeführt wird, die noch an der Pagenstecherstraße läuft. Da an der Meller Straße ein Möbelhaus geplant ist, sei allein dadurch ein höheres Verkehrsaufkommen zu erwarten.

Bemängelt wurde der schlechte Zustand einiger Radwege, insbesondere an der Iburger Straße. Elisabeth Menkhaus von der " Interessengemeinschaft Meller Straße bis zum Rosenplatz" und Budke sprachen sich dafür aus, entlang des Riedenbaches am Kinder-Hospital einen Fußweg anzulegen. Gerade, nachdem ein betonierter Parkplatz geschaffen wurde, sei in dem Bereich " überhaupt keine Grünfläche mehr vorhanden und Naherholung möglich", beklagte Menkhaus.

Schlechte Nachrichten für die Anwohner musste Budke zu dem geplanten " Stadtteil-Laden" überbringen. Er wird in absehbarer Zeit nicht verwirklicht. Allerdings hat jetzt die Nachbarschaftshilfe " Hand in Hand" an der Miquelstraße 23 ihr Büro eröffnet. Zu den Marktzeiten (freitags von 8 bis 13 Uhr) ist es auf jeden Fall besetzt (siehe oben stehenden Bericht).

Als Gast nahm Christoph Ruf, Geschäftführer der Werkstätten für Hörgeschädigte, an der Versammlung teil. Er stellte die Einrichtung für 130 mehrfach behinderte Menschen vor. Beim nächsten Stadtteilfest werden die Werkstätten dabei sein. Stattfinden soll es nun auf jeden Fall am 7. September 2002, so Budke. Ursprünglich war es bereits für den Herbst letzten Jahres geplant. Wegen der Anschläge in den USA war es dann aber abgesagt worden.

Das nächste Treffen des Runden Tisches findet am Dienstag, 5. März, statt, der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben. (klm)
Autor:
klm


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