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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Stadtwerke und Diosna einig: Busse ziehen um
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Ab 2005 an der Sandbachstraße
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Stadtwerke und Diosna einig: Busse ziehen um

Ab 2005 an der Sandbachstraße

Die Umzugskartons sind zwar noch nicht bestellt, aber sowohl die Firma Diosna als auch die Stadtwerke bereiten sich auf die Verlagerung ihrer Standorte vor.

Gestern gaben beide Unternehmen bekannt, dass sie handelseinig geworden sind. Das Maschinenbaufirma wird von der Sandbachstraße in das Gewerbegebiet Am Thie in Lüstringen ziehen. Danach übernehmen die Stadtwerke die Fläche und verlagern den Omnibusbetriebshof von der Lotter Straße auf das Diosna-Gelände. Die entsprechenden Verträge sollen in den kommenden Tagen unterzeichnet werden.

" Wir können uns auf neuem Gelände neu entfalten", sieht Diosna-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Eißer in der Erweiterung der Betriebsfläche von 27 000 auf 33 000 Quadratmeter bessere Produktionsbedingungen für eine positive Entwicklung seines Unternehmens. Zwar lobte Eißer die Bemühungen der Wirtschaftsförderung Osnabrück (WFO), zeigte sich aber gleichzeitig enttäuscht, dass die Fläche Am Thie das einzige Angebot gewesen sei. " Ich hätte mir schon gewünscht, dass eine Stadt wie Osnabrück mehr Gewerbeflächen zur Auswahl stellen könnte." Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender der WFO, räumte ein, dass die Auswahl begrenzt sei. Gleichwohl sei die WFO bemüht, den Wünschen der Wirtschaft gerecht zu werden. " Firmen Tradition in Osnabrück sind für uns von besonderer Bedeutung."

Diese Tradition ist bei Diosna gegeben. Seit 116 Jahren produziert das Unternehmen mit derzeit 200 Mitarbeitern am Standort Sandbachstraße vor allem Knetmaschinen für Bäckereien. Dank guter Auftragslage wurden die Produktionsflächen zu eng. " Außerdem wirkt die Sandbachstraße als Trennstelle", so Eißer.

Diese trennende Funktion wird mit dem Einzug der Stadtwerke aufgehoben. Die Straße wird geschlossen und dem Gelände der Omnibusbetriebe zugeschlagen. " So nah an Neumarkt und Bahnhof einen neuen Standort zu finden, haben wir nicht zu träumen gewagt", zeigte sich Dr. Stephan Rolfes vom Stadtwerke-Vor

Ein Drittel der Leerfahrten entfallen

stand glücklich über die gefundene Lösung. " Wir sparen so etwa ein Drittel der bisherigen Leerfahrten ein." Darin sieht Rolfes eine Chance, die im Vergleich mit anderen Kommunen günstige Tarifstruktur halten zu können. Aus der bestehende Diosna-Halle soll eine Werkstatthalle werden. Daneben entsteht eine etwa 150 Meter lange Halle für 120 Busse. Die Gesamtkosten des Projekts beziffert Rolfes auf etwa 17 Millionen Euro.

Die Stadtwerke wollen spätestens zum Jahreswechsel 2004 / 2005 ihr neues Domizil beziehen. Was dann aus dem Bereich Lotter Straße / Augustenburger Straße wird, ließ Fip noch offen. Derzeit werde noch nach einer Lösung für die Firma Hagedorn gesucht. (dk)

SO STELLEN sich die Stadtwerke die künftige Nutzung des Diosna-Geländes vor.
Autor:
dk


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