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Nachhaltigkeit und Umweltbildung in der Stadt Osnabrück (NUSO)
Umweltgeschichtliches Zeitungsarchiv für Osnabrück
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Überschrift:
Die Lutherkirche hat jetzt ihr eigenes Kraftwerk
Zwischenüberschrift:
Solarzellen auf dem Dach - Zuschuss der Umweltbundesstiftung
Artikel:
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Originaltext:
Die Lutherkirche hat jetzt ihr eigenes Kraftwerk

Solarzellen auf dem Dach - Zuschuss der Umweltstiftung

Nicht nur, dass alles viel schneller lief als geplant - bei der Einweihung des Solarkraftwerks waren die Umstände fast wie bestellt. Bei strahlendem Sonnenschein wurde gestern vor dem Gemeindehaus der Lutherkirche die digitale Anzeigetafel der neuen Photovoltaikanlage enthüllt. Auf ihr lässt sich die erzeugte Strommenge genau ablesen.

Im Dezember hatte die Luthergemeinde die Solarzellen auf dem Dach des Gemeindehauses installieren lassen und in Betrieb genommen. Der erzeugte Strom wird nun allerdings nicht für den Eigenbedarf von Kirche oder Gemeindehaus verwendet, sondern in das Netz der Stadtwerke eingespeist. Mit 99 Pfennig (etwa 50 Cent) wird jede erzeugte Kilowattstunde vergütet. Im Mai oder Juni wird außerdem eine solarthermische Anlage installiert, die warmes Brauchwasser für das Pfarr- und Gemeindehaus liefern soll.

Möglich geworden ist das Projekt durch die Teilnahme am bundesweiten Programm " 300 Kirchengemeinden für die Sonnenenergie" der Deutschen Bundestiftung Umwelt. Die Stiftung beteiligt sich mit mehr als 50 Prozent an den Gesamtkosten von rund 40 000 Euro für beide Anlagen. " 3.300 Gemeinden stellten Anfragen zum Programm, voraussichtlich werden knapp 800 von ihnen mit einem Gesamtumfang von rund 13, 3 Millionen Euro gefördert", erklärte Generalsekretär Fritz Brickwedde gestern bei der Einweihung, die nach dem Gottesdienst im Gemeindehaus stattfand.

Brickwedde betonte, dass die Lutherkirche die erste evangelische Gemeinde in Osnabrück sei, die eine Photovoltaikanlage eingerichtet hat. Bisher seien Zuschüsse an die katholische St.-Franziskus und die St.-Marien-Gemeinde (Lüstringen) sowie die Bildungsstätte Haus Maria Frieden geflossen. Geplant seien Solaranlagen auch für die evangelische Petrusgemeinde und die Gnadenkirche in Belm sowie als ökumenisches Projekt gemeinsam für St. Katharinen (evangelisch) und St. Johann (katholisch).

Bürgermeister Burkhard Jasper betonte, dass für den Umweltschutz " viele kleine Schritte" nötig seien. Die Lutherkirche habe einen Schritt unternommen, indem sie Geld für die . Solartechnik einsetzt. Superintendent Hans Hermann Hammersen freute sich vor allem, dass der Leitgedanke " Bewahrung der Schöpfung" nun " ganz praktische Anwendung" finde. (klm)

PETRUS MEINTE ES GUT mit der Luthergemeinde, die gestern unter strahlend blauem Himmel ihre neue Photovoltaikanlage einweihte. Dabei waren Generalsekretär Fritz Brickwedde von der Bundesstiftung Umwelt (4. v. l.), Jürgen Bergmann vom Kirchenvorstand (5. v .!.), Bürgermeister Burkhard Jasper (5. v . r.) und Pastor Martin Wolter (r.). Foto: Michael Hehmann
Autor:
klm


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